Gefährliches Überholen auf der B4 bei Langeln : Auto ausgewichen und überschlagen: Polizei sucht Zeugen nach Unfall

Der Mann wollte einen Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Wagen verhindern, der andere Fahrzeuge überholte.

cut.jpg von
21. November 2019, 13:16 Uhr

Langeln | Nach einem gefährlichen Überholmanöver samt schwerem Unfall auf der Bundesstraße 4 (Kieler Chaussee) bei Langeln (Kreis Pinneberg) sucht die Polizei derzeit nach Zeugen und einem der Unfallbeteiligten. Das berichtete Polizeisprecher Michael Frank am Donnerstag. Bei dem Vorfall war ein Toyota-Fahrer einem Kombi ausgewichen, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern, und hatte sich anschließend überschlagen. Der Unfall hatte sich laut Polizei am Mittwochmorgen auf der B4 zwischen Bilsen und Lentföhrden nahe der Grenze der Kreise Pinneberg und Segeberg und der Gemeinde Langeln ereignet.

Wer war der Kombi-Fahrer?

Der Toyota-Fahrer - ein 59 Jahre alter Mann aus Lentföhrden - war laut Polizei morgens gegen 6.30 Uhr auf der B4 in Richtung Lentföhrden unterwegs. Parallel dazu war ein bislang unbekannter Fahrer oder eine unbekannte Fahrerin mit einem Kombi auf der B4 in Richtung Bilsen unterwegs und überholte dort mehrere Fahrzeuge.

Mit dem Auto überschlagen

Dabei übersah der Unbekannte vermutlich den Toyota, wie Franke mitteilte. Dessen Fahrer wich daher nach rechts aus, um eine frontale Kollision mit dem Kombi zu verhindern. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich mit seinem Auto. Der Lentföhrdener verletzte sich dadurch leicht. An seinem Toyota Yaris entstand ein Sachschaden von zirka 3000 Euro.

Polizei bittet im Hinweise

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.  Sie bittet den bisher unbekannten Fahrzeugführer des Kombis und eventuelle Zeugen oder Personen, die Hinweise zum Unfall liefern können, darum, sich unter der Telefonnummer (04121) 8030 bei der Polizei in Elmshorn zu melden.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert