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Barmstedter Zeitung

12. Dezember 2017 | 09:41 Uhr

Barmstedt : Auenland startet zum dritten Mal

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Dieses Jahr nehmen 125 Kinder an der Veranstaltung teil.

Barmstedt | Zum dritten Mal öffnete gestern Morgen das Auenland seine Tore. 125 Kinder bevölkern eine Woche lang die Kinderspielstadt auf dem Gelände der James-Krüss- und der Albert-Schweitzer-Schule.

Hintergrund des Auenlands ist die Heranführung der Schüler an demokratische Prinzipien: Mitbestimmung, Verantwortung und soziales Miteinander spielen ebenso eine Rolle wie das Arbeitsleben und der Umgang mit dem eigenen Einkommen. Gestern wurde bereits das zehnköpfige Parlament gewählt, heute Abend wird die Bürgermeisterwahl abgehalten. Eifrig arbeiteten die Kandidaten gestern Nachmittag an ihren Wahlplakaten.

Zwei Mal täglich steht der Gang zum Arbeitsamt auf dem Terminplan. Dort können die Mädchen und Jungen einen von 60 Berufen auswählen. „Im Auenland herrscht Vollbeschäftigung“, konnten die Veranstalter bereits im Vorfeld der Veranstaltung dank der zahlreichen Arbeitsangebote vermelden.

Handwerkliche Berufe, wie die Fahrradreparaturwerkstatt, die Schneiderei oder das dieses Jahr neu hinzugekommene Schmieden, aber auch Bastelarbeiten, Glasdekoration und Töpfern sind nur einige der vielen Möglichkeiten an die begehrte Währung des Auenlands, die Aue, zu kommen. Auch Putzkolonne und Müllmänner dürfen nicht fehlen. Mit dabei sind auch wieder Malteser, Feuerwehr und Polizei, sowie der Barmstedter Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW), der für die Verpflegung der Acht- bis Zwölfjährigen, der 60 Arbeitgeber sowie der 20 Betreuer sorgt.

Neu in diesem Jahr sind unter anderem die Straßenkünstler und der Mitmachzirkus sowie eine Höhenrettungsgruppe, die in der Turnhalle der Schule die Kletterwand in Beschlag nahm. Doch es sind nicht nur neue Jobs entstanden. Maja Eichhorn, Jugendarbeiterin der evangelischen Gemeinde und Betreiberin des Arbeitgebercafés, bedauert mit einem Augenzwinkern: „Dieses Jahr wird es keine tägliche Seelsorge geben. Aber was soll man machen, die Auenländer sind einfach zu glücklich.“ Initiiert wurde das Auenland 2011 von ehemaligen Eltern des Kindergartens „Rasselbande“, der auch Trägerverein ist.

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