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Barmstedter Zeitung

13. Dezember 2017 | 05:12 Uhr

K2-Ausbau : Arbeiten liegen im Zeitplan

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Straße soll bis zum Jahresende saniert sein. Kreis: Kaum Beschwerden von Anwohnern. Besonderer Schutz für Bäume.

shz.de von
erstellt am 10.Jun.2016 | 12:15 Uhr

Barmstedt | „Ich gehe davon aus, dass wir den Zeitplan halten können“, sagt Holger Drescher über die Arbeiten an der Kreisstraße 2 (K  2) in Barmstedt. Bis zum Jahresende soll die Mühlenstraße und die Lutzhorner Landstraße – wie die K  2 in dem Bereich heißt – ausgebaut sein. Als Leiter des Fachbereichs Tiefbau bei der Straßenverkehrsbehörde des Kreises ist Drescher für die Planung und Organisation der Arbeiten zuständig. Bisher sei alles reibungslos verlaufen, sagte er gestern. Nach dem ersten Abschnitt zwischen Gebrüderstraße und Feenkamp sind die Arbeiter jetzt zwischenFeenkamp und Königsberger Straße beschäftigt. „Die Asphaltierung der Fahrbahn ist für Mitte Juli geplant“, so Drescher.

Der Ausbau der 1,1 Kilometer langen Strecke zwischen Gebrüderstraße und Friedhof begann Anfang April. Der Kreis saniert  die Fahrbahn sowie den östlichen Geh- und Radweg. Der Abwasserzweckverband  (azv) erneuert die Schmutzwasserleitungen, die Stadt den westlichen Gehweg.

Von Seiten der Anwohner habe es bislang „keinen großen Ärger gegeben“, sagte Drescher. Die Erreichbarkeit der Grundstücke sei immer gewährleistet worden, „und wenn es mal Beschwerden wegen Lärm oder Dreck gab, sind wir dem sofort nachgegangen, haben es abgestellt und dann auch nichts mehr gehört.“ Etwas schwierig habe sich die Situation bezüglich der Meierei, einer Tischlerei und des DRK-Geländes gestaltet, die stets erreichbar sein müssten, so Drescher. „Das haben wir aber gelöst, indem wir mehrere Unterabschnitte gebildet haben.“

Insgesamt ist der innerörtliche Ausbau der K2 in fünf Abschnitte gegliedert. „Wir bringen immer erst einen vollständig zu Ende, so dass der Bereich dann befahrbar ist, bevor wir mit dem nächsten starten“, so Drescher. Das gelte auch für den Geh- und Radweg, der ebenfalls saniert wird. Um die Bäume zu erhalten, arbeite der Kreis mit einer Fachfirma zusammen, betonte Drescher. „Um die Wurzeln herum wird zum Beispiel nicht gefräst, und der Belag wird dort wassergebunden sein.“

Der erste Ausbauabschnitt ist bereits wieder befahrbar.
Der erste Ausbauabschnitt ist bereits wieder befahrbar. Foto: Meyer
 

Gearbeitet werde montags bis freitags jeweils ab 7 Uhr, sagte Drescher. „Wir dürften auch früher, aber dann müssten wir strengere Lärmwerte einhalten.“ Er sei zuversichtlich, dass auch die weiteren Abschnitte nach Plan verlaufen – „zumindest, falls das Wetter weiter mitspielt und kein Tornado kommt“.

Der Ausbau endet auf Höhe des Friedhofs. Dort soll für Radfahrer, die aus Richtung Lutzhorn kommen und die Fahrbahn kreuzen müssen, eine Mittelinsel entstehen. Einzig die Markierung des Radschutzstreifens könnte ins nächste Jahr geschoben werden, so Drescher. „Zu niedrige Temperaturen sind für die Farbe nicht optimal.“

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