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Barmstedter Zeitung

15. Dezember 2017 | 23:20 Uhr

DRK in Barmstedt : Arbeiten auf der Baustelle

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Keine Toiletten, kein Telefon, keine Küche: Das DRK zieht ins neue Heim an der Mühlenstraße – das noch nicht fertig ist.

shz.de von
erstellt am 18.Sep.2013 | 12:00 Uhr

Sie sind raus. Am Wochenende hat das Barmstedter DRK die Räume im städtischen Haus an der Feldstraße verlassen und ist ins eigene, neue Heim an der Mühlenstraße gezogen – das allerdings noch lange nicht fertig ist. „Trotzdem sind wir froh, dass wir jetzt hier sind. Schließlich haben wir drüben auch noch Miete gezahlt“, sagte DRK-Ortsvereinschef Christian Danielczik.

Lange genug hat es gedauert bis zum Umzug: Seit dem Baustart im Oktober 2011 sind fast zwei Jahre vergangen. Anfangs ging es mit dem Neubau Schlag auf Schlag: Bereits drei Wochen nach der Grundsteinlegung feierte das DRK Richtfest. Doch dann verzögerten sich die Arbeiten – laut DRK-Vizechefin Erika Bäkler aus „den unterschiedlichsten Gründen“ (Wetter, Krankheit, Zeitmangel) – ein ums andere Mal. Hinzu kamen einige Baumängel, die zum Teil noch beseitigt werden müssen.

Auch jetzt gleicht das neue Heim noch einer Baustelle. Um überhaupt einziehen zu können, flieste Danielczik schließlich schon einmal den Boden. „So können wir zumindest den Gruppenraum nutzen.“ Als nächstes sollen die beiden Toiletten – eine davon behindertengerecht – und die Küche fertiggestellt werden. Eine Dusche, die erst angedacht war, werde nun doch nicht eingebaut, sagte Danielczik. „Die allermeisten würden zu Hause duschen.“

In dem 115 Quadratmeter großen Heim sollen vor allem die Gruppenabende, Schulungen und die Erste-Hilfe-Ausbildung stattfinden, sagte Bäkler. Letzteres werde vom DRK-Kreisverband sehr begrüßt, weil es eine wohnortnahe Ausbildung ermögliche. Auch Bäkler freut sich. „Bisher mussten unsere Leute dafür immer fahren.“ Kosten wird der Neubau laut Bäkler etwa 100 000 Euro, von denen die Stadt etwa 20 000 Euro übernimmt. Den Rest muss der Verein aus Eigenmitteln aufbringen.

Wegen des Umzugs werde das DRK in den kommenden fünf bis sechs Wochen telefonisch nicht erreichbar sein, so Bäkler. Wer den Verein erreichen will, wird gebeten, direkt bei ihr unter (0 41 23) 60 20 oder bei Danielczik unter (0 41 23) 30 65 anzurufen und – sollte keiner abnehmen – sein Anliegen „unbedingt“ auf den Anrufbeantworter zu sprechen. „Dann rufen wir zurück“, verspricht Bäkler.

Im Haus an der Feldstraße will die Stadt vermehrt Asylbewerber unterbringen. Im Erdgeschoss sind zudem noch die Pfadfinder beheimatet – die ebenfalls lieber heute als morgen ein eigenes Heim bauen wollen.

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