zur Navigation springen
Barmstedter Zeitung

15. Dezember 2017 | 15:26 Uhr

Anwohner drohen: "Das wird Klagen hageln"

vom

shz.de von
erstellt am 17.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Barmstedt | Wer muss für die fachgerechte Entsorgung des mit PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) belasteten Asphalts zahlen? Warum wird ein Teilstück komplett ausgebaut, obwohl der Abwasserzweckverband (azv) dort nur zum Teil Leitungen sanieren muss? Wie weit ist das Projekt Sozialer Wohnungsbau gediehen? Das wollten die Anwohner der Norderstraße von den Politikern und den Vertretern der Verwaltung wissen, mit denen sie sich darüber teils hitzige Wortgefechte lieferten. Letztendlich kam heraus: Wer für die Deponierung des Asphalts zahlen muss, muss noch geklärt werden. "Das hängt davon ab, wann er verlegt wurde und ob das damals schon verboten war", sagte Peter Knaak (Verwaltung). Die Befürchtung von Kathrin Jaenschke, beim Aufnehmen des Asphalts könnten giftige Dämpfe frei werden, teilten Knaak und der Ausschussvorsitzende Axel Schmidt (FWB) nicht.

In das umstrittene, 55 Meter lange Teilstück werde der azv 38 Meter weit hinein müssen, teilte Knaak gestern mit. Damit sei es wirtschaftlicher, auch die restlichen 17 Meter jetzt auszubauen. Der Ausschuss hatte sich ebenfalls dafür ausgesprochen. "Sonst müsste das Teilstück in ein paar Jahren extra saniert werden. Das würde für die Anwohner deutlich teurer", sagte Ernst-Reimer Sass (CDU). Die Ankündigung von Axel Harrer, diese Entscheidung würde "Klagen hageln", sah Schmidt gelassen. "Damit müssten wir dann leben."

Letzter Punkt: In das Thema sozialer Wohnungsbau sei "Dynamik" gekommen, sagte Schmidt. "Wir sprechen über mehrere Standorte." Noch habe sich aber "keine Richtung verfestigt".

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen