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Barmstedt : Amt treibt Breitband-Projekt voran

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Bürgerbefragung zum Thema „Schnelles Internet“ läuft noch bis zum 2. Oktober.

Barmstedt | Mit Hilfe eines Fragebogens fragen die Ämter Rantzau und Elmshorn-Land derzeit den Bedarf an schnellem Internet in 17 Gemeinden ab. 9600 Haushalte sollen oder haben bereits Post bekommen. Antworten hat das Amts schon erhalten: „Wir haben einen relativ guten Rücklauf“, berichtete Arne Zentner, Hauptamtsleiter beim Amt Rantzau, gestern auf Anfrage. Auch der Amtsausschuss des Amts Rantzau hat das Projekt Breitband-Ausbau während seiner Sitzung am Montagabend wieder einen kleinen Schritt voran gebracht. Einstimmig beschlossen die Politiker, mit der Firma Marxen & Schmöckel aus Henstedt-Ulzburg einen Lotsen an Bord zu holen, der das Amt bei der Bedarfsanalyse und dem Projektmanagement berät und unterstützt.

Abgabefrist für die Fragebögen ist laut Zentner Donnerstag, 2. Oktober. „Wir hoffen, dass möglichst viel zurückkommt“, so Amtsvorsteher Willi Hachmann. Er bat die Bürgermeister der Amtsgemeinden darum, einige Bürger – auch die ältere Generation – noch einmal direkt anzusprechen. Die Kosten für das Projekt liegen insgesamt bei etwa 19.300 Euro, das Land Schleswig-Holstein fördert das Projekt mit rund 12.100 Euro. Bürger der 17 Amtsgemeinden, die bislang keinen Fragebogen erhalten haben, können sich an das Amt Rantzau unter 04123-6880 wenden – oder sich einen Bogen im Amt abholen.

Von der Bürgerinitiative Frackingfreies Auenland nahm Christa Neumann-Wilken als Zuschauerin an der Sitzung in Barmstedt teil. Während der Einwohnerfragestunde wollte sie von den Politikern unter anderem wissen, was Ämter und Gemeinden gegen die Aufsuchungserlaubnisse in den Erlaubnisfeldern Elmshorn und Bramstedt unternehmen. Amtsvorsteher Willi Hachmann wies auf die Resolution gegen Fracking der Gemeinde Bokholt-Hanredder hin, zudem sei auch im Amt eine gemeinsame Resolution verfasst worden. Jetzt warte man ab, ob es neue Zwischenstände gebe. „Das ist hier der Stand bei uns“, sagte Hachmann. Reimer Offermann, Bürgermeister von Heede, berichtete außerdem, dass sich die Kommunen auf der Ebene der Aktivregion Holsteiner Auenland geeinigt hätten, sich untereinander auszutauschen.

Um Bürger und Politiker weiter über das Thema Fracking auf dem Laufenden zu halten, kündigte Neumann-Wilken eine Info-Veranstaltung für den 15. Oktober (19.30 Uhr) im Heeder Damm in Heede an. Als Referent hat die Bürgerinitiative Siegfried Sentsch von der Gemeindevertretung Nützen eingeladen. Bei Widersprüchen gegen die Aufsuchungserlaubnis könne er Hilfestellung geben, so Neumann-Wilken.

Seit 20 Jahren sind Reimer Offermann (Heede) und Werner Schlüter (Groß Offenseth-Aspern) Bürgermeister ihrer Gemeinden. Als Dank für die gute Zusammenarbeit im Amtsausschuss überreichten Amtsvorsteher Willi Hachmann und Heinz Brandt, Leitender Verwaltungsbeamter des Amts Rantzau, den beiden Bürgermeistern jeweils einen Blumenstrauß.
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erstellt am 24.Sep.2014 | 16:00 Uhr

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