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Barmstedter Zeitung

14. Dezember 2017 | 03:53 Uhr

Rantzau : Amt ohne Datenverwaltung

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Kommunit-Spezialisten betreuen Daten und können bei Problemen eingreifen / IT-Kunden sind auch der Kreis Pinneberg und Quickborn

shz.de von
erstellt am 06.Sep.2013 | 00:34 Uhr

Die Amtsverwaltung Rantzau ohne Computer? Das geht! Ja, es läuft sogar hervorragend, seitdem das Amt dem IT-Zweckverband Kommunit beigetreten ist. Verbandsvorsteher ist seit dem 13. August Reimer Offermann, Bürgermeister von Heede.

„Auf den Schreibtischen in der Amtsverwaltung stehen Bildschirme, die Daten werden sofort weitergeleitet“, sagt er. Wohin? Der Sitz der Kommunit ist im ehemaligen Talkline-Gebäude im Kreishaus Elmshorn. Dort ist die Hardware eingelagert. Die Software ist ebenfalls dort und auf Servern deponiert.

IT-Spezialisten als Mitarbeiter pflegen sowie betreuen die Daten und können bei Problemen jederzeit sofort eingreifen. Neben den Gründungsmitgliedern Kreis Pinneberg und Quickborn ist das Amt Rantzau der dritte kommunale Kunde. Der vierte wird Kronshagen bei Kiel sein. Die Mitarbeiter von Kommunit betreuen mehr als 800 Arbeitsplätze, eingeschlossen die 30 von der Amtsverwaltung.

„Das ist eine große Erleichterung für die Amts-Mitarbeiter“, so Reimer Offermann. Die Datenverarbeitung sei enorm vielfältig geworden, die gesetzlichen Bestimmungen für den Datenschutz würden sich laufend ändern, die Flut an Datensicherung müsse bewältigt werden. Nahezu jedes Amt wie etwa in den Bereichen Sozial, Bau oder Standesamt hat sensible Daten mit verschiedenen Anwendungsprogrammen.

„Ein kleines Amt wie das unsere kann diesen Pflichten kaum nachkommen“, so Reimer Offermann, der für den Posten des Verbandsvorstehers wie geschaffen ist. Beruflich im EDV-Bereich gearbeitet, weiß er, wovon er redet. Im Zweckverband hat die Kreisverwaltung drei Stimmen, Quickborn zwei, das Amt Rantzau eine, nämlich seine.



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