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Barmstedter Zeitung

22. Oktober 2017 | 12:42 Uhr

Barmstedt : AKN: Verschwenkung nicht sicher

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Das Unternehmen prüft für die Schranken am Bahnübergang Beim Reihergehölz mehrere Varianten. Ein rechter Winkel wäre optimal.

shz.de von
erstellt am 15.Jan.2014 | 15:58 Uhr

AKN-Sprecherin Christiane Lage hat das Gerücht zurückgewiesen, dass es 500 000 Euro kosten würde, die Straße Beim Reihergehölz zu verschwenken, um den dortigen Bahnübergang mit Schranken sichern zu können (wir berichteten). „Die 500 000 Euro sind die komplette Summe für die gesamte Maßnahme“, sagte sie gestern auf Anfrage unserer Zeitung. Der Betrag beinhalte nicht nur eine mögliche Straßenverschwenkung, sondern auch die Sicherung der Bahnübergänge Reihergehölz und Bornkamp mit Halbschranken sowie die Installation neuer Lichtzeichenanlagen. „Sie werden künftig erst gelb und dann rot leuchten“, sagte Lage. Bislang sind beide Bahnübergänge mit ausschließlich rot blinkenden Warnsignalen ausgestattet.

Ob die Straße Beim Reihergehölz überhaupt verschwenkt werden müsse, stehe noch nicht fest, betonte Lage. „Wir prüfen mehrere Varianten.“ Eine Verschwenkung könne nötig werden, weil eine kleine Seitenstraße neben dem Bahnübergang in die Straße einmündet. „Die müsste extra gesichert werden.“ Zudem sei der spitze Winkel ungünstig, in dem die Straße zurzeit auf die Gleise treffe. Nach dem Eisenbahnquerungsgesetz sei ein rechter Winkel zwar nicht zwingend vorgeschrieben, „aber er ist anzustreben, damit Verkehrsteilnehmer den Gefahrenbereich besser einsehen können“, so Lage.

Wann die Schranken Realität sein werden, konnte Lage nicht sagen. „Wir wollen zügig vorankommen, aber das Verfahren ist sehr komplex, so dass mehrere Monate ins Land gehen werden.“ Bei der Planung müssten diverse Aspekte berücksichtigt und entsprechend viele Behörden und Institutionen – von der Straßenverkehrsaufsicht bis zur Umweltbehörde – eingebunden werden. Dabei gelte: Gründlichkeit vor Schnelligkeit, so Lage. „Am Ende soll es eine verkehrsgünstige, sichere und wirtschaftliche Variante sein.“

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