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Barmstedt : Ärger um DLRG-Unterstand vor dem Strandbad

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Politiker wünschen sich eine Holzverkleidung für die Einrichtung. Die Kosten tragen die Stadtwerke.

Barmstedt | Wirbel um den neuen Unterstand für die Fahrzeuge der Barmstedter DLRG: Nachdem endlich ein Standort – eine Grünfläche vor dem Strandbad – gefunden war, stieß den Politikern im Werkausschuss die Mitteilung von Stadtwerkeleiter Fred Freyermuth sauer auf, dass der Unterstand mit Blech verkleidet werden soll. „So ein hässliches Ding wäre da eine Katastrophe – das ist unsere Visitenkarte“, sagte Dietrich Tetz (CDU). Auch Jürgen Busse gefiel die Vorstellung von einer „Blechkiste“ nicht. „Es sollte ein holzverkleideter Schuppen sein. Wenn wir jetzt noch die Reißleine ziehen können, um das andere Ding zu verhindern, sollten wir es tun.“

Die DLRG wolle so schnell wie möglich mit dem Bau des acht Mal acht Meter großen Unterstands starten, sagte Vorstandsmitglied Thorsten Schnoor auf Anfrage unserer Zeitung. „Es wäre gut, wenn er noch vor dem Winter steht.“ Er wolle demnächst zwei Bäume fällen, „und nächste Woche soll der Maurer loslegen“. Eine Birke stehe „eh schief“, sagte Schnoor. Der andere werde vom nebenstehenden am Wuchs gehindert. „Die Fällgenehmigung vom Kreis haben wir.“ Auch die Baugenehmigung sei erteilt. „Darin steht etwas von Blech.“ Der DLRG sei es egal, „ob es Holz oder Blech wird – das könnte man außerdem im Verlauf der Arbeiten immer noch ändern – allerdings wäre es sicher etwas teurer“.

Die Kosten für den Bau – etwa 25.000 Euro – tragen die Stadtwerke; die DLRG wird den Unterstand mieten. Bislang stehen die Fahrzeuge in Hemdingen. „Da wird es zu eng, und dann haben wir sie endlich direkt bei uns“, sagte Schnoor. Die Anhänger würden in Hemdingen bleiben.

Bürgermeisterin Heike Döpke erklärte im Ausschuss, die Verwaltung sei davon ausgegangen, dass es eine Holzkonstruktion werde. „Wir waren froh, dass wir endlich einen Standort gefunden hatten. Die DLRG hat sehr lange darauf gewartet.“ Stadtsprecher Wolfgang Heins sagte auf Anfrage, Anfang Oktober werde es einen weiteren Termin mit allen Beteiligten geben. „Dann soll eine endgültige Lösung gefunden werden“.

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erstellt am 26.Sep.2014 | 10:00 Uhr

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