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Barmstedter Zeitung

18. Oktober 2017 | 01:13 Uhr

Barmstedt : Abdrücke für die „Ewigkeit“

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Tolle Aktion an der GGS: Die Schüler sind gefragt beim Kunstwerk „Hand in Hand“ und legen sich ordentlich ins Zeug.

shz.de von
erstellt am 25.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Besonders turbulent und lebhaft ging es am gestrigen Vormittag in der Pausenhalle der Barmstedter Grund- und Gemeinschaftsschule (GGS) zu. Kein Wunder, denn es galt, die letzte Phase zur Vollendung des Kunstwerks „Hand in Hand“ auf dem Schulplatz einzuläuten, das die Barmstedter Künstlerin Karin Weißenbacher dort erst vor kurzem errichtet hatte.

Das etwa 3,20 Meter hohe Objekt, das aus zwei Granitstelen sowie zwei Stahlobjekten in Form einer Hand und dem Negativ dazu besteht, befindet sich im Zentrum einer runden Fläche von etwa 14 Meter Durchmesser. Es wird von einer gezielt gesetzten Bepflanzung umfasst und ist bespielbar – doch noch nicht ganz fertig.

„Es fehlt der ganz wichtige und sehr wesentliche Beitrag der Schüler“, erklärt Karin Weißenbacher – im Klartext: diverse Handabdrücke der Pennäler sollen das Kunstwerk noch verschönern und insgesamt abrunden. Aus diesem Grund waren etwa 60 Kinder aus allen Klassen der Bildungseinrichtung dazu aufgefordert, auf 36 vorbereiteten Tonfliesen die Abdrücke ihrer kompletten Handteller oder auch einzelner Finger und Daumen zu hinterlassen.

Unter fachlicher Anleitung der Künstlerin pressten die Schüler dann in der knapp 20-minütigen Aktion, die allen Beteiligten unübersehbar sehr viel Spaß bereitete, jede Menge Abdrücke in die noch formbaren Tonfliesen. „Jetzt müssen die einzelnen Stücke gründlich trocknen. Danach werden sie glasiert und bei 1200 Grad Celsius gebrannt, damit sie unempfindlich und frostfest werden“, erläutert Weißenbacher. Auch erhalten die Tonstücke nach dieser Prozedur erst ihre endgültige schwarzrote Färbung.

Dann folgt noch der letzte Akt: Die fertigen Tonfliesen werden an das Kunstwerk auf dem Schulhof befestigt und bilden dort ein sich über die gesamte Länge des Objekts erstreckendes keramisches „Handabdruckfries von Schülerhänden“. Noch im Laufe des November soll es soweit sein. „Danach wird das Kunstwerk feierlich eingeweiht“, betont Weißenbacher, die sich besonders darüber freut, dass die Zusammenarbeit mit allen Personen, die am Gelingen dieses Projekts beteiligt waren, hervorragend geklappt habe.

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