Frau wird verdächtigt : Zwei Taschendiebstähle binnen Minuten in Barmstedter Discountern

Ein Taschendiebstahl ist eine Angelegenheit von Sekunden.
Ein Taschendiebstahl ist eine Angelegenheit von Sekunden.

Opfer wurden in zwei verschiedenen Geschäften jeweils ältere Personen. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen für die Taten am Montag (21. Juni).

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22. Juni 2021, 14:54 Uhr

Barmstedt | Innerhalb von nur 20 Minuten sind am Montag (21. Juni) zwei Frauen in Barmstedt Opfer eines Taschendiebstahls geworden. Das hat die Polizei am Dienstag mitgeteilt. Sie spricht davon, dass es sich um ein „andauerndes Problem“ handelt.

Der erste Fall ereignete sich nach Polizeiangaben zwischen 9 und 9.15 Uhr in einem Discounter am Küsterkamp. Dort hatte ein 65 Jahre alte Barmstedter nach seinem Einkauf an der Kasse bezahlen wollen, als er bemerkte, dass seine Geldbörse aus der Umhängetasche fehlte. Gegenüber der Polizei hatte er angegeben, die Tasche geschlossen über der Schulter getragen zu haben.

Handtasche lag im Einkaufswagen

Nur fünf Minuten später wurde aus einem anderen Discounter in fußläufiger Entfernungn an der Königstraße ein weiterer Taschendiebstahl gemeldet. Betroffen war dort eine 61-Jährige aus Henstedt-Ulzburg. Ihr hatten Unbekannt die Geldbörse aus der im Einkaufswagen liegenden Handtasche geklaut.

Verdächtige ist 1,65 Meter groß

„Nach Angaben der Geschädigten könnte eine bislang unbekannte Frau im Kassenbereich in die Handtasche gegriffen haben“, sagte Polizei-Pressesprecher Lars Brockmann. Zur Personenbeschreibung teilte er mit: Es soll sich um eine etwa 40 bis 50-Jährige, die ungefähr 1,65 Metern groß ist, gehandelt haben. Die Unbekannte hatte schwarze, lockige Haare, die zu einem Pferdeschwanz gebunden waren. Sie sprach deutsch mit deutlichem Akzent.

Die Polizeistation Barmstedt hat die Ermittlungen übernommen und bittet um sachdienliche Hinweise unter Telefon (04123) 684080.

Plakatkampagne der Polizei

Taschendiebstähle gerade in Geschäften, Supermärkten oder Einkaufszentren stellen nach Brockmanns Worten kein neues Phänomen darf. Die Polizeidirektion habe im vergangenen Jahr bereits eine Plakatkampagne gestartet. Sie rät, Geld, Schecks, Kreiditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper zu tragen. Brustbeutel oder Gürtelinnentaschen seien eine gute Alternative.

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