Barmstedt und die Region : Was die Itzehoer Bürgermeisterwahl mit Hörnerkirchen zu tun hat

Avatar_shz von 26. November 2021, 17:34 Uhr

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Gratulation in Itzehoe: Bürgermeister Andreas Koeppen (rechts) mit seinem Nachfolger Ralf Hoppe, in der Mitte Karl-Heinz Zander.
Gratulation in Itzehoe: Bürgermeister Andreas Koeppen (rechts) mit seinem Nachfolger Ralf Hoppe, in der Mitte Karl-Heinz Zander.

Die Woche vom 21. bis 26. November 2021 im Rückspiegel. Das sind die wichtigsten Nachrichten aus Barmstedt und dem Ämtern Rantzau und Hörnerkirchen.

Barmstedt/Hörnerkirchen | Hat man auch nicht alle Tage: Die Bürgermeisterwahl in einer schleswig-holsteinischen Kreisstadt hat – zumindest mittelbare – Auswirkungen auf die kommunalpolitische Arbeit in Brande-Hörnerkirchen. Doch genau dort im nördlichen Zipfel des Kreises Pinneberg wird man sich auf einen neuen Stadtplaner für den Kindergarten ebenso einstellen müssen wie auf dem Schümann-Hof, wo ein Wohnhaus mit vollständiger Bauleitplanung entstehen soll: Ralf Hoppe, der beide Projekte erst in der Vorwoche den örtlichen Gemeindevertretern vorgestellt hatte, hat ab April 2022 einen neuen Job: Er wird Bürgermeister von Itzehoe. Der parteilose 44-Jährige setzte sich Sonntag in der Stichwahl gegen eine CDU-Kandidatin deutlich durch. Kleiner Trost: Hoppe hat in seinem Büro Contextplan noch einen Co-Geschäftsführer. 3G-Kontrolle mit Verstärkung Das Barmstedter Rathaus hat – vorübergehend – einen zusätzlichen Mitarbeiter: Seit Donnerstag (25. November) kontrolliert ein Angestellter einer Sicherheitsfirma am Eingang Besucher der Verwaltung auf die Einhaltung der 3G-Regel, lässt sich also Impf-, Genesenen- oder Testbescheinigung samt Personalausweis zeigen. Aus dem eigenen Personal heraus könne man dies nicht leisten, hatte der Büroleitende Beamte Sven Werner am Dienstag den Mitgliedern des Hauptausschusses diese Personalie erklärt. Obwohl: Er machte sich im Zusammenspiel mit Heiko Lichy (Fachbereichsleiter Bürgerservice) und Uwe Dieckmann (Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt) als Empfangskomitee mit Blick auf die Luca-App auch nicht schlecht. Marathon-Sitzungswoche in der Kritik Drei Sitzungsabende hintereinander – „Das ist zu anstrengend“, befand Ernst-Reimer Saß (CDU) bereits zur Mitte des kleinen Marathons aus den an Montag, Dienstag und Mittwoch terminierten Tagungen von Ausschuss für Klima, Natur und Nachhaltigkeit, Hauptausschuss und abschließend Werkausschuss. Da er noch berufstätig sei, sei es kaum möglich, sich in alle Vorlagen einzulesen, kritisierte der 1. Stellvertretende Bürgermeister, der im Hauptausschuss auch noch Verwaltungschefin Heike Döpke vertrat. Der Büroleitende Beamte Sven Werner erinnerte aber daran, dass sich die Fraktionsrunde für Marathonwochen ausgesprochen habe anstatt die Sitzungen breit zu streuen. Das finde er auch gut so, bekräftige etwa SPD-Mann Hans Hansen, um sich gleich einen Konter von Saß einzufangen: „Du bist ja auch Rentner.“ Im beruflichen Ruhestand ist auch Klaus Kuberzig (BALL), doch die vergangene Woche empfand auch er als „heftig“ – wobei gesagt werden muss: Im Hauptausschuss war er Dienstag „nur“ als Vertreter seines verhinderten Fraktionsvorsitzenden Günther Thiel. Langes Anstehen für einen Piks Die von der Resonanz her wichtigste Veranstaltung der vergangenen Woche war der zweitägigen Besuch des mobilen Impfteams der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein bei der Gemeinschaft in der Landeskirche an der Moltkestraße. 760 Mal wurde der Piks gegen das Corona-Virus verabreicht – und es hätten vom Bedarf her noch deutlich mehr sein können. ...

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