Fußball-Vorschauen : Landesligist Rantzau experimentiert – Holsatia will Erfolgserlebnis

Avatar_shz von 21. August 2021, 07:00 Uhr

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Marcus Fürstenberg, Coach des SSV Rantzau, blickt positiv gen zweiten Spieltag.
Marcus Fürstenberg, Coach des SSV Rantzau, blickt positiv gen zweiten Spieltag.

Am zweiten Spieltag gastiert der SSV Rantzau am Sonntag (22. August) beim FTSV Altenwerder. In der Kreisliga will Holsatia Elmshorn den Fehlstart vermeiden. Der Heidgrabener SV II klagt über Personalprobleme.

Barmstedt/Elmshorn | Landesliga 1, Männer FTSV Altenwerder – SSV Rantzau (Sonntag, 11 Uhr) Trotz des 1:0 gegen den VfL Pinneberg musste Rantzaus Trainer Marcus Fürstenberg eingestehen, dass die Barmstedter noch „etwas Sand im Getriebe“ hatten. Das wird sich auf die Schnelle auch nicht beheben lassen, auch wenn der SSV permanent bemüht ist, die noch auftretenden Fehler abzustellen. „Einige Spieler sind nach der Pause nicht so fit in die Saisonvorbereitung gestartet, wie ich mir das von Landesligafußballern erhofft habe. Dadurch sind wir mit dem Zeitplan etwas in Verzug geraten und sind auch jetzt noch dabei, viel auszuprobieren und zu experimentieren“, erläutert Fürstenberg den etwas holprigen Start. Hinzu kommen verletzte und angeschlagene Spieler, „aber das geht aktuell vielen Teams so“. Da bildet der FTSV Altenwerder, der die Rantzauer am Sonntag (22. August) um 11 Uhr empfängt, keine Ausnahme. Hinter den Hamburger Gastgebern liegt ein ernüchternder Saisonstart mit vier verlorenen Vorbereitungsspielen, dem Erstrunden-Aus im Lotto-Pokal und einer Niederlage zum Saisonauftakt beim Harburger TB. Trotz der eigenen Probleme und der ungewohnten Anstoßzeit blickt man beim SSV Rantzau dem Duell positiv entgegen: „Wir sind guter Dinge und werden um die Punkte kämpfen“, so Fürstenberg. Kreisliga 1, Männer Raspo Uetersen II – TSV Sparrieshoop (Sonntag, 12 Uhr) Auf die Gäste wartet eine schwere Aufgabe. Raspo II-Coach Christian Kilb kündigte an, sich bei der spielfreien Ersten (Landesliga) bedienen zu wollen. Sparrieshoop geht angesichts des 2:1-Auftakterfolgs gegen Seestermühe jedoch mit einer großen Portion Selbstvertrauen in den zweiten Spieltag. Kummerfelder SV II – SV Hörnerkirchen II (Sonntag, 12.45 Uhr) Bevor am Sonntagnachmittag die Bezirksligamannschaften des Kummerfelder SV und des SV Hörnerkirchen aufeinandertreffen, kommt es am Mittag zum Showdown zwischen den zweiten Mannschaften beider Klubs. Hier empfängt dann der Tabellenführer den Vorletzten, wenngleich die Tabellenplatzierung nach nur einem Spieltag nicht besonders aussagekräftig ist. „Wir sind uns bewusst, ein schwieriges Auftaktprogramm zu haben – und hoffen einfach, hier und da Nadelstiche setzen und vielleicht den ein oder anderen Punkt entführen zu können“, trägt SVH II-Coach Sven Chilcott es mit Fassung. Holsatia Elmshorn – TV Haseldorf (Sonntag, 14 Uhr) Die enttäuschende Niederlage aus der Vorwoche (2:3 gegen Tornesch) hat Holsatias Trainer Thorben Pingel inzwischen verdaut. „Es war schön zu sehen, wie sich alle Spieler im Training bemüht haben, um den Fehler nun gegen den TV Haseldorf wettmachen zu können“, meinte Pingel und ergänzte: „Wir sind heiß auf unser erstes Heimspiel!“. Einziges Manko: Der Umbau der Anlage auf Wilhelmshöhe ist noch nicht abgeschlossen, „das wäre natürlich da i-Tüpfelchen gewesen“. Verzichten muss Pingel allerdings nach wie vor auf fünf Spieler, darunter Daniel Grams, Markus Mundt und Torwart Kordian Schulz. Glücklicherweise sei man in der Breite so gut aufgestellt, dass die Ausfälle kompensiert werden könnten. TSV Seestermüher Marsch – Heidgrabener SV II (Sonntag, 14 Uhr) Der TSV Seestermüher Marsch ist nach wie vor dabei, sich zu finden und aus der Mischung aus alten und neuen Spielern ein Team zu formen. Zudem standen am Freitag noch einige Fragezeichen auf der Spielerliste von Neu-Trainer Michael Schippmann. Das sieht allerdings bei den Gästen vom Heidgrabener SV II nicht anders aus: „Aktuell habe ich nur acht einsatzfähige Akteure“, gestand Coach Frank Rockel, der nun auf die Unterstützung der übrigen HSV-Mannschaften hofft. Aber: „Wir fahren fröhlich nach Seestermühe, hoffen, dass der Rasen trotz des vielen Regens bespielbar ist und warten, was da auf uns zu kommt“, so Rockel. SV Lieth II – Union Tornesch II (Sonntag, 15 Uhr) Thomas Dämmich, Trainer der Klein Nordender Zweitvertretung, stellt sich auf eine komplizierte Aufgabe ein: „Die Zweite von Union Tornesch ist sehr stark einzuschätzen, zumal sie Unterstützung aus dem Oberliga Team erhalten könnten.“ Daher hofft er im Gegenzug auf Spieler aus dem eigenen Bezirksliga-Kader. Ihm Fehlen der angeschlagene Niklas Paaschen sowie die Urlauber Nezhan Aziz und Leon Stieler. Mit Joshua Bretall, Malte Münster und Lukas Rollauer fehlen drei Akteure langzeitverletzt. „Ich hoffe, dass sie zur Rückrunde wieder dabei sein können, damit wir den Klassenerhalt sichern können“, so Dämmich. ...

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