Bahnübergang Westerhorn : Unbekannte Täter verkleben Warnanlage – Polizei sucht nach Zeugen

Die Warnanlage am Bahnübergang in Westerhorn muss ausgetauscht werden.
Die Warnanlage am Bahnübergang in Westerhorn muss ausgetauscht werden.

Der Bahnübergang kann weiter genutzt werden, aber der Warnton ist deutlich leiser. Die Bundespolizei ermittelt.

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28. April 2021, 14:00 Uhr

Westerhorn | Unbekannte haben am Bahnübergang Dauenhof in Westerhorn (Kreis Pinneberg) die akustischen Warnanlagen überklebt. Nun sucht die Bundespolizei Zeugen. Die Tat reiht sich nahtlos ein in eine Reihe von Vorfällen im Norden des Kreises Pinneberg, die bestenfalls noch als Blödsinn der gefährlichen Art gesehen werden können.

Gefährliche Vorfälle häufen sich

Erst zogen vermeintliche Spaßvögel mit einem Auto Kreise auf den Sportplätzen in Brande-Hörnerkirchen und Bokel, dann wurden am Hörnerkirchener Schulbus zum wiederholten Mal die Radmuttern gelockert und nun also das Überkleben der Warnanlagen, das am Dienstagmorgen (27. April) von Technikern der Deutschen Bahn bemerkt wurde.

Unbekannte Täter haben die akustische Warnanlage am Bahnübergang Dauenhof verklebt.
Bundespolizei
Unbekannte Täter haben die akustische Warnanlage am Bahnübergang Dauenhof verklebt.

Nach Angaben der Polizei wurden mit einer Klebemasse die vier akustischen Warnanlagen verklebt. Die Folge: Die Lautstärke des Warntons, der beim Herannahen eines Zuges ertönt, sei nun deutlich leiser, aber immerhin noch hörbar. Der Bahnübergang ist nach Polizei-Aussage weiterhin voll funktionstüchtig, jedoch müssen die Warnanlagen ausgetauscht werden.

Warnanlage in drei Metern Höhe

Nun ermittelt die Bundespolizei. Da sich die akustischen Warnanlagen in rund drei Metern Höhe befinden, geht die Polizei davon aus, dass entweder zwei Täter am Werk waren, oder ein Einzelner eine Leiter oder einen Tritt benutzt hat. Die Bundespolizei sucht Zeugen, die verdächtige Personen am Bahnübergang Dauenhof gesehen haben – möglicherweise unterwegs mit einer Leiter oder einem Tritt.

Leistelle ist rund um die Uhr besetzt

Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Flensburg unter der Telefonnummer (0461) 31 320 entgegen. Die Leitstelle ist 24 Stunden besetzt. Hinweise werden vertraulich behandelt.

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