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Crowdfunding beendet : 9500 Euro für Grassmé-Filmprojekt

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Crowdfunding-Kampagne ist mittlerweile beendet. Der Dokumentar-Streifen soll voraussichtlich im Herbst dieses Jahres erscheinen.

Brande-Hörnerkirchen | Das Filmprojekt über Ernst Otto Karl Grassmé hat eine weitere Hürde genommen. Das finanzielle Gerüst steht. Gerade ist die Crowdfunding-Kampagne von Regisseur Kai Ehlers abgelaufen. Insgesamt kamen mehr als 9500 Euro binnen weniger Wochen durch Sponsoren auf der Internet-Plattform „Nordstarter.de“ zusammen. Mehr Geld, als Ehlers ursprünglich als Ziel angegeben hatte. Gebeten hatte der Berliner Regisseur lediglich um 7500 Euro. Entsprechend groß ist die Freude auf Seiten des Filmemachers. „Ja, das ist super gelaufen“, sagt Ehlers.

 

„Ich möchte mich bei allen Unterstützern ganz herzlich bedanken“, betont der 39-Jährige. Auch weiterhin sei „jeder Euro herzlich willkommen“ und werde zu 100 Prozent in den Film fließen, für den Ehlers insgesamt 15.000 Euro aufzubringen versucht. „Alle, die nach Ende des Crowdfundings wissen wollen, wie es mit dem Film weitergeht, lade ich ein, meine Website www.kaiehlers.de zu besuchen“, sagt der Regisseur. „Dort werde ich über den Fortlauf des Projekts informieren. Allen Sponsoren, die sich Credits und Einladungen ausgesucht haben, werde ich direkt kontaktieren“, so der Filmemacher weiter.

Auf „Nordstarter.de“ hatte sich Ehleres für die verschiedenen Sponsoren-Summen kleine Dankeschöns einfallen lassen. So dürfen sich Film-Unterstützer, die 750 Euro beigesteuert haben, auf einen Ausflug ins Moor samt Essen mit dem Filmemacher freuen. Und für 1000 Euro gibt es sogar eine namentliche Nennung im Filmabspann. Genutzt werden soll das Geld für die Recherche, Equipment und das Filmteam.

Ehlers plant, außer einem Kameramann einen Regie-Assistenten und mindestens einen Tonmann zu engagieren. Voraussichtlich im Herbst soll der Film mit dem Arbeitstitel „Ernst Otto Karl Grassmé – Portrait eines souveränen Menschen“ vorliegen.

ERNST OTTO KARL GRASSME Zeitzeugen berichten

Ernst Otto Karl Grassmé Zeitzeugen berichtenIm Sommer vergangenen Jahres  waren für das Projekt des Regisseurs Kai Ehlers 4000 Euro von der Filmwerkstatt Kiel bewilligt worden. Die Pläne für den Film laufen mittlerweile auf Hochtouren. Im Mittelpunkt steht Ernst Otto Karl Grassmé, der lange Zeit  im Moor bei Brande-Hörnerkirchen lebte und zahlreichen Menschen im Nordes des Kreises Pinneberg persönlich bekannt war. Er galt als Außenseiter der Gesellschaft, schilderte ein Leser dieser Zeitung. Andere berichteten von einem liebenswerten, netten, ,spinnenden‘ Mann, mit dem sie sich gern unterhalten hätten. Grassmé starb 1992 an einem Herzschlag. Verheiratet war  er mit Berta, die 2002 starb.

 
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