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Spieleturnier in Barmstedt : 42 Schüler würfeln um den Sieg

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Spieliothek Barmstedt richtete das Finale aus. Insgesamt 1070 Teilnehmer aus dem gesamten Kreis Pinneberg.

shz.de von
erstellt am 04.Apr.2017 | 14:30 Uhr

Barmstedt | 42 Viertklässler aus dem Kreis Pinneberg haben am Wochenende beim Finale des Spiele-Turniers in der Barmstedter Spieliothek um den Sieg gekämpft. An der Vorauswahl hatten insgesamt 1070 Kinder aus 26 Schulen und 55 Klassen teilgenommen. Sie traten beim Würfelspiel Qwinto in zwei Runden gegeneinander an. Bei dem Spiel kommt es nicht nur aufs Glück an; die Kinder mussten auch strategisch vorgehen.

Den ersten Preis gewann Lani Schröder (Fritz-Reuter-Schule Tornesch) mit 137 Punkten. Er erhielt 60 Euro für die Klassenkasse. „Das Spiel war leicht“, fand der Viertklässler. 50 Euro erhielt Ben Weisser (Grundschule Ellerau) für den zweiten Platz; Cathy Ganzer (Grundschule Kummerfeld) gewann als Dritte 40 Euro für die Klassenkasse. Harut Margaryan (Grundschule Hainholz Elmshorn) landete auf Platz vier. Leer ging aber kein Kind aus: Alle Finalteilnehmer erhielten von der Spieliothek ein Spiel geschenkt.

„Das Turnier macht Spaß, und wenn man beim Würfeln kein Glück hatte, musste man denken“, erklärte Svea Stoltz, die für die Grundschule Wiepeldorn in Klein Offenseth-Sparrieshoop antrat. Lisa Hunke (18) und Levke Scholz (20), die bei der Spieliothek ihren Bundesfreiwilligendienst absolvieren, waren in der gesamten Spielzeit an jedem Tag in einer anderen Grundschule im Kreis unterwegs und leiteten auch das Finale. „Es war schön zu sehen, wie viel Spaß die Kinder am Spielen haben“, sagte Scholz.

Auch die Eltern hatten Spaß

150 Kinder und Erwachsene vergnügten sich bei Kaffee und Kuchen und nahmen ein großes Spieleangebot wahr. An der Ratewand konnten sie Schokoladentafeln erraten und auf dem Hof mit Gokarts einen Parcours abfahren. Auch die Eltern nutzten die Gelegenheit und setzten sich auf das ein oder andere Gefährt. „Das Fahrrad ist etwas zu klein, aber es bringt Spaß“, sagte der Elmshorner Matthias Drenkhahn lachend, der mit seinen Söhnen Antonio (10) und Mario (5) die Spielgeräte ausprobierte.

„Die Veranstaltung wurde super angenommen. Sie ist jedes Jahr ein großer Erfolg“, sagte Gisela Asmußen, die seit drei Jahren ehrenamtlich für die Spieliothek tätig ist. Die mobile Spieliothek, die 1975 gegründet wurde, ist die größte in Deutschland. „Wir bringen die Spiele aufs Dorf, insgesamt stehen 3500 zum Ausleihen zur Verfügung“, sagte der Vereinsvorsitzende Axel Schmidt. Das Ausleihen ist kostenlos und ohne Nutzerausweis möglich. Sollten bei der Rückgabe von Spielen einmal kleine Teile fehlen, sei das kein Problem: Die Spieliothek verfügt über ein großes Ersatzteillager. „Gewinnen, verlieren, den anderen wertschätzen: Das lernt man beim gemeinsamen Spielen“, sagte die stellvertretende Vorsitzende Lidija Arsic. Der Spielenachmittag findet an jedem zweiten Donnerstag im Monat ab 19 Uhr in der Spieliothek, Schulstraße 6, statt. Auch Flüchtlinge und ihre Betreuer sind willkommen. „Es ist eine nette Art, durch das Spielen die Kulturen kennen zu lernen“, so Arsic.

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