Barmstedt : 36 Müllsäcke mit Laub entsorgt

Um zu verhindern, dass die Puppen der Rosskastanienminiermotte im Kastanien-Laub überwintern können, haben 20 Freiwillige am Wochenende in Barmstedt die Blätter zusammengeharkt. Die Stadt Barmstedt wird das Laub später fachgerecht entsorgen.
Um zu verhindern, dass die Puppen der Rosskastanienminiermotte im Kastanien-Laub überwintern können, haben 20 Freiwillige am Wochenende in Barmstedt die Blätter zusammengeharkt. Die Stadt Barmstedt wird das Laub später fachgerecht entsorgen.

Ziel war es, einen Beitrag im Kampf gegen die Rosskastanienminiermotte zu leisten.

shz.de von
10. November 2014, 16:00 Uhr

Barmstedt | Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hat am vergangenen Wochenende zu einem bundesweiten Aktionstag aufgerunfen. Ziel war es, einen Beitrag im Kampf gegen die Rosskastanienminiermotte zu leisten. Diese frisst sich mit „ungezügeltem Appetit“ durch die Blätter der Kastanie, die sich gelb verfärben und abfallen, so dass der Baum bereits im Sommer kahl dasteht.

Für die Gruppe Storchenhorte in der Waldjugend Barmstedt war es selbstverständlich, dass sie sich an der Aktion beteiligt. Mit Laubharke, Handschuhen und blauen Müllsäcken von der Stadt Barmstedt versehen schwärmten 20 Teilnehmer, davon neun „Störche“, vom Treffpunkt Wassermühle aus, um überall unter den Kastanien das Laub zusammenzuharken, in dem die Puppe der Miniermotte überwintert. „Unterstützung haben wir auch von einer Deutschlehrerin und einigen Flüchtlingen erhalten, die sie mitgebracht hat“, so die beiden Gruppenleiter der Storchenhorte, Katja und Michael Pohl.

Bereits nach einer Stunde hatte die Gruppe 36 Müllsäcke mit Laub gefüllt, das später von der Stadt thermisch entsorgt wird.

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