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Groß Offenseth-Aspern : 30 Jugendliche proben den Ernstfall

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Löschen, suchen, retten, bergen: Junge Brandbekämpfer aus dem Amt Rantzau und Barmstedt haben in Groß Offenseth-Aspern ihre Fähigkeiten trainiert.

Großübung für die Jugendfeuerwehren Rantzau, Rantzau West und Barmstedt: Strohballen brannten am Wochenende auf dem Grundstück von Hinrich Hell in Offenseth. Die jungen Brandbekämpfer mussten Kuhstall und Wohngebäude vor den Flammen schützen – nur eine von vielen Aufgaben, die sie während ihres Ausbildungs-Wochenendes zu bewältigen hatten.

Die brennenden Strohballen wurden von einem Zinkeimer dargestellt, aus dem dichter Rauch quoll. Das Feuerwehrauto mit den Jugendlichen ließ allerdings auf sich warten. Nach einigen Umwegen erreichten die Jungen und Mädchen den Einsatzort und löschten das Feuer. „Das gehört zu Übungen dazu, auch die Fahrer aus Nachbargemeinden müssen erst die Örtlichkeiten kennenlernen“, sagte Offenseths Wehrführer Harald Hell zufrieden.

Vollgepackte 24 Stunden von Freitag- bis Sonnabendmittag inklusive Nachtruhe in der Feuerwehrunterkunft Groß Offenseth-Aspern erwarteten die insgesamt 30 Jugendlichen, die von etwa 20 Feuerwehrleuten betreut wurden. Die fiktiven Einsätze hatten Harald Hell, Jugendgruppenleiter Nils Mewes und Jugendgruppenwart Dennis Blöcker (beide Rantzau West) sowie Matthes Derboven von den Jugendlichen ausgetüftelt. Alles war dabei: Vermisste oder eingeklemmte Personen retten, Brände in verschiedenen Räumlichkeiten löschen oder das Ausrücken bei Dunkelheit in den Wald.

Den jungen Feuerwehrkräften brachte das Wochenende sichtlich Spaß. Jana (13) fand den Großeinsatz am spannendsten. Bei dem Brand in der Tischlerei im Ahornhof hatte die Maschinistin Schläuche an Pumpen angeschlossen. Marek (17) war von der Gemeinschaft angetan. „Wir haben gemeinsam eine im Trecker eingeklemmte Person dort herausgeholt“, sagte er. Praktische Erste Hilfe durfte Nis-Oke (12) an einer Puppe üben, die aus einer brennenden Halle gerettet wurde. Schläuche aus- und einrollen sowie kuppeln übte Julian (12). „An den Hydranten kamen wir nicht ran, der Deckel war eingewachsen“, berichtete er.

Gruppenführer Joshua (15) schließlich fand die Einsätze gut, gab aber zu, dass es für ihn anstrengende Momente gab. „Man muss die Leute in den Griff kriegen, das ist nicht immer einfach“, sagte er. „Dazu sind Übungen da“, so Jugendwart Blöcker. Zur Übung im Ahornhof wurden die Beteiligten von der Jugendwehr Klein Offenseth-Sparrieshoop unterstützt. Die Verpflegung wurde sehr gelobt, und die Großübung mit einem gemeinsamen Grillen beendet.

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erstellt am 22.Sep.2014 | 15:00 Uhr

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