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Barmstedt : 30 Jahre im Dienst für die Natur

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Nabu-Regionalgruppe Barmstedt zieht positive Jahresbilanz und feiert 2014 30-jähriges Bestehen.

"Man muss den Menschen was bieten, damit sie vom Fernseher wegkommen", meint Hans-Jürgen Raddatz (54), zweiter Vorsitzender der Nabu-Regionalgruppe Barmstedt. Das ist dem Naturschutzbund im vergangenen Jahr wieder gelungen: Etwa 300 Besucher kamen zu zwölf Veranstaltungen. "Wir sind eigentlich zufrieden", so Raddatz. "Wir würden uns aber über mehr jüngeres Publikum freuen."

Besonders gut angekommen seien 2013 wieder die Volgelwanderungen und die Vogelstimmtour auf dem Barmstedter Friedhof. 33 Gäste kamen, "es sind immer andere Leute dabei", sagt Raddatz. Während der Fledermaus- und Eulentour seien gut 30 Interessierte dabei gewesen, zum Teil sogar aus Kiel. Aber auch die Vorträge - zum Beispiel über heimische Greifvögel - wären gut besucht gewesen: "Klassische Themen gehen am besten", meint Raddatz dazu.

Auch mit den Arbeitseinsätzen im vergangenen Jahr sind die Nabu-Verantwortlichen zufrieden. "20 Aktive nehmen regelmäßig teil", so Raddatz. Haupteinsatzgebiet der Nabu-Regionalgruppe ist das Klein Offenseth-Bokelsesser Moor in Kooperation mit dem Moorverein. Etwa ein Drittel aller Arbeitseinsätze finden dort statt. Ebenfalls aktiv ist Gruppe im Biotop Beverdamm sowie auf zwei Feuchtwiesen in Barmstedt und Groß Offenseth-Aspern.

Obwohl der Nabu 2013 sein Soll erfüllt habe, werde händeringend nach neuen Aktiven gesucht, so Raddatz weiter. Zwischen 270 und 280 Mitglieder habe die Regionalgruppe derzeit. Die Zahlen hätten sich dabei in den vergangenen Jahren sogar ständig nach oben entwickelt, erklärt der 54-Jährige. Das liege unter anderem an der professionellen Werbung, die seitens des Bundesverbands gemacht werde: "Die meisten sind aber passive Mitglieder", berichtet Raddatz weiter. Letztlich gehe daher nichts über persönliche Kontakte.

30 Jahre besteht die Regionalgruppe Barmstedt in diesem Jahr - gefeiert werde dies im kleinen Rahmen im Dezember, erläutert Raddatz. Im Humburg-Haus soll es unter anderem einen Festvortrag über den Kranich geben. Grund zum Feiern hat auch die Nabu-Jugendgruppe (Naju): Sie feiert 2014 ihren zehnten Geburtstag. Aus diesem Anlass wird es am Pfingstmontag, 9. Juni, einen Aktionstag am Rantzauer See geben. Auch das weitere Programm für das neue Jahr hat der Nabu zusammengestellt. "Wir setzen auf Klasse statt Masse", so Raddatz. "Wir müssen die Bürger damit ansprechen."

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erstellt am 03.Jan.2014 | 16:00 Uhr

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