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Ehrung in Bullenkuhlen : 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Das Allgemeinwohl im Blick: Ulf Glismann für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit in seiner Heimatgemeinde Bullenkuhlen geehrt.

Bullenkuhlen | Die Bereitschaft, ein Ehrenamt wahrzunehmen, scheint in der Bevölkerung stetig zurückzugehen. In dieser Hinsicht üben Menschen wie Ulf Glismann Vorbildfunktion aus. Er engagiert sich bereits seit 25 Jahren ehrenamtlich in seinem Heimatort, wofür ihm Bürgermeister Willi Hachmann während der jüngsten Sitzung des Kommunalparlaments Dank aussprach. Er überreichte Glismann eine Urkunde der Kommune, deren Wortlaut das Gemeindeoberhaupt verlas. Sicherlich erhält das Dokument einen Ehrenplatz im Hause Glismann. Der so Ausgezeichnete ist am 1. Januar 1988 der Feuerwehr beigetreten. Seine Motivation liegt klar auf der Hand: Er wollte der Dorfgemeinschaft angehören, etwas bewirken und helfen, wo er konnte.

Schnell erwarb er sich die Sympathie und Anerkennung seiner Kameraden, die ihn 1999 und 2008 zum Wehrführer wählten, unterbrochen von einem Intermezzo als Stellvertreter. Glismanns ehrenamtliches Engagement beschränkt sich aber nicht auf die Feuerwehr: Er brachte sich ebenfalls mit der ihm eigenen Entschiedenheit in die Kommunalpolitik ein, die er zum Wohl der Gemeinde zu beeinflussen suchte – nicht zuletzt auch als 2. und 1. stellvertretender Bürgermeister.

In den vergangenen 30 Jahren hat sich laut Glismann die Arbeit der Feuerwehr immer mehr zu kleineren Einsätzen (Hilfeleistungen) hin verlagert. „Dafür meine Kameraden zu begeistern stellte und stellt schon eine Herausforderung dar“, so der Bullenkuhlener. Das beeindruckendste Projekt, das er als Politiker mit begleitet hat, ist, wie er ohne lang nachzudenken, mitteilt, der Bau des Gemeindehauses. Über Arbeitsmangel kann sich Glismann, der am Ort eine große Baumschule betreibt, nicht beklagen: Es ist fast schon eine Kunst, dass er Beruf, Familie, Ehrenamt und Freizeitaktivitäten miteinander vereinbaren kann. „Wenn ich mich erholen möchte, walke ich oder setze mich aufs Rad“, verrät er.

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erstellt am 15.Aug.2015 | 10:00 Uhr

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