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Barmstedter Zeitung

20. August 2017 | 02:42 Uhr

25 „Bären“ in Kiebitzreihe

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Großes Neufundländer-Treffen: Züchter, Halter und Hundefreunde aus Norddeutschland treffen sich zum Erfahrungsaustausch

Als „Neujahrstreff“ bezeichnete Monika Greve von der Landesgruppe Schleswig-Holstein des Deutschen Neufundländer-Klubs das Treffen von Züchtern, Haltern und Freunden dieser Hunderasse sowie ihren Hunde in Kiebitzreihe. Diese Veranstaltung war organisiert worden von Tanja und Martin Kratz aus Kiebitzreihe, die als Züchter unter der Bezeichnung „Bär von den Kiebitzwiesen“ bekannt sind.


43 Gäste mit 25 Neufundländern


Alles in allem hatten 43 Gäste mit 25 Neufundländern – intern gern auch „Bären“ genannt – zum Treffpunkt an der Wischreihe gefunden – Hundefreunde unter anderem aus Buchholz, Cuxhaven, Hannover, Lübeck, Maschen, Winsen, Wismar – ein landesgruppenübergreifenden Treffen also. „Bei uns sollen die Hunde im Mittelpunkt stehen“, betont Monika Greve. Und die fühlten sich auf den Wiesen und im Garten des Veranstaltungs-Hofes sichtlich wohl, tobten herum, spielten mit ihren Haltern, schnüffelten hier im Gras und steckten die Nase dort ins Gebüsch.

Durchaus auffällig dabei: Zackiger Gehorsam ist die Sache der Neufundländer nicht, eher scheinen sie sich einen Befehl erst einmal durch den Kopf gehen zu lassen, um dann selbst zu entscheiden, ob sie ihn befolgen sollten oder nicht. „Das ist eine richtige Beobachtung“, nickt Züchter Martin Kratz. „Ein Neufundländer ist nicht in der Weise erziehbar wie ein Labrador oder ein Schäferhund. Er hat seinen eigenen Kopf und entscheidet oft selbst, was zu tun ist. Das macht die Erziehung etwas schwieriger, ist aber vor allem in Situationen sehr wertvoll, wo das Tier allein auf sich gestellt ist und beispielsweise Menschen in Not retten soll“, so Kratz.

Für die Tiere zwischen einem halben Jahr und zwölf Jahren war ein eigener Parcours mit Bewegungs- und Geschicklichkeitsspielen speziell für Neufundländer aufgebaut – da wurde durch Ringe gelaufen, über Hürden hinweggesetzt oder Slalom gelaufen um Stangen herum. Andere ließen sich lieber zum Spazierengehen über die Kiebitzreiher Wiesen führen. Züchter, Halter und Freunde der Neufundländer nutzten das Neujahrstreffen zum Erfahrungsaustausch und zur Kontaktpflege – und ließen sich am Mittag das Spanferkel, für das die Organisatoren gesorgt hatten, so richtig schmecken. Martin Kratz: „Wir freuen uns sehr darüber, dass dieses Treffen einen so großen Anklang gefunden hat.“

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erstellt am 11.Jan.2014 | 16:43 Uhr

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