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Christian Uthoff

Werner Schlüter aus Gross Offenseth-Aspern : 24 Jahre an der Spitze seines Orts

Werner Schlüter ist seit 1994 Bürgermeister von Groß Offenseth-Aspern / Der 63-Jährige wuchs dort auf und ging dort zur Schule


von
12. September 2018, 16:00 Uhr

Gross Offenseth-Aspern | Sie sind Chefs und Repräsentanten ihrer jeweiligen Kommunen: Die Bürgermeister in den Gemeinden rund um Barmstedt erledigen ihre Arbeit ehrenamtlich. Unsere Zeitung stellt im Zuge einer Serie die Menschen vor, die hinter den Ämtern stehen. Heute: Werner Schlüter aus Groß Offenseth-Aspern.

Seit etwa 24 Jahren bekleidet Werner Schlüter (63) von der Freien Wählergemeinschaft (FWG) das Amt des Bürgermeisters in der Gemeinde Groß Offenseth-Aspern. In diesem verhältnismäßig langen Zeitraum hat er viel zur politischen Gestaltung der Gemeinde beigetragen und insbesondere ihre Modernisierung vorangetrieben So wurden unter seiner Regie wichtige Infrastruktur-Projekte realisiert. In dieser Wahlperiode möchte er sich unter anderem für die Erneuerung der Radwege an den Landesstraßen einsetzen. Im Bereich der Kinderbetreuung will man zusammen mit der Gemeinde Lutzhorn am Thema Hortplätze arbeiten. Auch am Tannenhof wird gearbeitet: Im Neubaugebiet sollen acht Wohnbau- und vier Gewerbegrundstücke geschaffen werden. Zurzeit laufen die Erschließungsarbeiten, die voraussichtlich in den nächsten Tagen beendet sind. Dann könne man die voll erschlossenen Grundstücke verkaufen, stellt Schlüter zufrieden fest.

Was das viel und kontrovers diskutierte Seniorenheim Barmstedt-Rantzau betrifft, so hat der Bürgermeister dazu eine klare Meinung: „Ich stehe voll hinter der Einrichtung. Sie hat in Christoph Merker eine wirklich ausgezeichnete Führung“, sagt Schlüter. „Wenn nicht die baulichen Mängel aufgetreten wären, hätte man höchstwahrscheinlich eine schwarze Null geschrieben.“ Der gemeinsame Kindergarten der Gemeinden Lutzhorn und Groß Offenseth-Aspern hält kein Angebot für Jungen und Mädchen unter drei Jahren bereit. „Da es jedoch bereits einige Anfragen dazu gab, wollen wir das Thema aufgreifen und mit der zuständigen Seite in ein Gespräch darüber eintreten. Vielleicht gibt es ja Möglichkeiten“, erläutert der Bürgermeister.

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Werner Schlüter ist in Groß Offenseth-Aspern aufgewachsen. Nachdem er die Schule im Ort absolviert hatte, wechselte er zur weiterführenden Schule nach Barmstedt, wo er die Mittlere Reife ablegte. Es folgte eine insgesamt dreijährige landwirtschaftliche Ausbildung. Im Anschluss daran führte er den elterlichen Betrieb weiter – eine Zeit lang auch noch nebenher, als er bereits zum Fachdienst Umwelt des Kreises Pinneberg gewechselt war. „Heute ist der Betrieb zu 90 Prozent verpachtet“, berichtet Schlüter.

Die Wertschätzung, der sich der Bürgermeister erfreut, gründet sich nicht nur auf den sichtbaren Erfolgen, sondern auch seiner Person. Aus ihm wirkt bei allem Engagement die ruhige Gelassenheit und persönliche Bescheidenheit. Die Motivation, sich kommunalpolitisch zu engagieren, habe eine Hintergrundgeschichte, so Schlüter. Vor 40 Jahren habe die Gemeinde Diskussionen über die zentrale Wasserversorgung und die Abwasserentsorgung geführt. Da man sich von den politischen Parteien nicht genügend vertreten sah, habe man die Freie Wählergemeinschaft gegründet, um die Gemeinde politisch mitzugestalten. Schlüter gehört zu den Gründervätern der FWG. Zu Anfang sei man nicht besonders erfolgreich gewesen, mittlerweile sie allerdings die einzige politische Kraft im Kommunalparlament, nachdem die CDU zur Kommunalwahl im Mai nicht mehr angetreten war.

Werner Schlüter ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Im Urlaub verreist er gern mit seiner Frau. Sie haben bereits viele europäische Länder kennengelernt. In seiner knapp bemessenen Freizeit hilft der 63-Jährige unter anderem im Schuhgeschäft seiner Frau. Er unterstützt sie dort bei der Büroarbeit.

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