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Bands, Fans und reichlich Schlamm : 2000 Hardrock- und Heavy-Metal-Anhänger feiern trotz Regens beim „Headbangers Open Air“

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

25 Bands der Szene gaben sich auf dem bewährten Veranstaltungsareal ein nicht zu überhörendes Stelldichein.

shz.de von
erstellt am 31.Jul.2017 | 10:00 Uhr

Brande Hörnerkirchen | Während der 20. Ausgabe des „Headbangers Open Air“-Festivals (H. O. A.), das für drei Tage an der Schierenhöh in Brande-Hörnerkirchen für rund 2000 Fans der etwas härteren Klänge, also Hardrock und Heavy-Metal, das volle Programm bot, wurden in mehrerer Hinsicht buchstäblich alle Register gezogen. 25 Bands der Szene, vielfach aus dem Ausland – beispielsweise aus den USA, Japan, England, Niederlande und Dänemark – gaben sich auf dem bewährten Veranstaltungsareal rund um das Eigenheim von Veranstalter Thomas Tegelhütter (55) ein nicht zu überhörendes Stelldichein – an zwei Tagen sogar rund um die Uhr, jeweils ab 12 Uhr bis nach Mitternacht.

Am Start überaus namhafte Gruppen wie „Pretty Maids“, „Sanctuary“ und „Loudness“. Das weibliche Geschlecht war ebenfalls „on stage“ vertreten - und zwar mit dem britischen Trio „Rock Goddess“, das am frühen Samstagabend mit ungebremster Spielfreude und einer energiegeladenen Show die Fans vor der Bühne begeistern konnte. Und das tat gut, denn der Wettergott Petrus war nur zu Beginn, also am ersten Festivaltag, gnädig und hielt sich gänzlich mit Niederschlägen zurück. Doch das sollte nicht so bleiben. Schon am Freitag folgte ein Mix aus Sonne, Wolken und viel ergiebigem Regen.

Erste Flächen im Camping- und Parkbereich weichten daraufhin schnell auf - eventuell auch dadurch bedingt, dass sich das Gelände nach dem „Hörnerfest“, das erst vor wenigen Wochen an gleicher Stelle fast restlos im Schlamm versank, noch nicht komplett erholt hatte. Und es kam noch schlimmer: In der Nacht zum Sonnabend dann über Stunden Dauerregen und das gesamte Veranstaltungsgelände verwandelte sich erneut in eine Schlammwüste, die nur noch sehr schwer begehbar war.

Konsequenz: Gummistiefel waren absolut in und der Trecker-Notdienst für Abschlepphilfe im Dauerstress. Doch die Partystimmung bleib trotzdem durchweg erhalten - bis zum letzten Akkord. „Ein Open Air im Norden ohne Regen und Schlamm, das wäre für mich nix. So ist es super“, sagte ohne zu schmunzeln Tim Hajek (32) aus Würzburg - und in der Tat: Er wirkte dabei sehr glaubwürdig.

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