Barmstedt : 20 Kinder erobern ihre neue Krippe

Frank Lindenau und Annika Umbach wollen ihren Sohn Lasse  (elf Monate) von 8 bis 14 Uhr betreuen lassen.
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Frank Lindenau und Annika Umbach wollen ihren Sohn Lasse (elf Monate) von 8 bis 14 Uhr betreuen lassen.

Die Arche-Noah-Kita weihte ihren Neubau ein. Der Betrieb der Einrichtung startet am 15. November. Die Plätze waren schnell belegt.

shz.de von
09. November 2013, 12:00 Uhr

Elf Monate lang war Annika Umbach zuhause, um ihren Sohn Lasse zu versorgen. Jetzt fängt die Barmstedterin wieder an zu arbeiten – und ist froh, dass sie für Lasse einen Platz in der neuen Krippe der Arche-Noah-Kita gefunden hat. „Wir wollten gern, dass er hierher kommt, weil es von uns nicht weit weg ist“, sagt Umbachs Mann Frank Lindenau. Lasse soll von 8 bis 14 Uhr in der Krippe betreut werden. Das reiche aus, sagt Umbach. Zwar müssten sie und ihr Mann nach Hamburg zur Arbeit fahren, aber zu unterschiedlichen Zeiten. „So können wir uns mit dem Hinbringen und Abholen von Lasse abwechseln.“

Ein „Kind der ersten Stunde“ in der gestern eingeweihten Krippe wird auch Elizabeth Ziska sein. Die elf Monate alte Barmstedterin wird von 8 bis 16 Uhr auf ihre Eltern Franziska und Dennis verzichten müssen. „Aber sie war schon häufiger mit anderen Kindern zusammen, zum Beispiel beim Babyschwimmen“, erzählt ihre Mutter, die am 1. Dezember wieder in den Beruf einsteigt. Sie hätten sich auch um einen Platz in Lutzhorn beworben und seien froh, dass es in Barmstedt geklappt habe, sagt Ziska. „Lutzhorn wäre fahrttechnisch blöd gewesen, weil wir Richtung Hamburg orientiert sind.“

Lasse und Elizabeth sind zwei der 20 Kinder, die die Krippe besuchen werden. Die Plätze seien schnell weg gewesen, sagt Sabine Kirstein, die die Krippengruppen leiten wird. Bis der Betrieb am 15. November startet, ist allerdings noch einiges zu tun – wie sich in den kahlen Räumen erahnen lässt. „Die Möbel kommen am Dienstag“, so Kirstein. Wegen des Krippen-Booms seien die Lieferzeiten extrem lang gewesen. Auch das Außengelände ist nicht ganz fertig. „Der Rasen muss noch anwachsen“, so die Leiterin. Stolz ist sie auf die Sandkiste, in der die Kunst am Bau integriert wurde: in Form eines großen Fisches aus Elbsandstein, der Wasser spucken kann.

Um die zwei Gruppen werden sich fünf Erzieherinnen kümmern. „Wir konnten uns die Bewerber aussuchen“, erzählt Kirstein. Die zu betreuenden Kinder sind zwischen sechs Monaten und drei Jahren alt.

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