160 000 Euro für Barmstedter Schulen

Land fördert die Sanierung von Sanitäranlagen / Stadt beantragt weitere Mittel

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23. Juni 2018, 16:00 Uhr

Mit Hilfe von Fördermitteln des Landes will die Stadt Barmstedt die sanitären Anlagen von zwei Sporthallen und einer Schule sanieren lassen. Wie Pressesprecher Wolfgang Heins auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, hatte die Stadt 2017 vier Förderanträge gestellt. Davon habe das Land jüngst zwei genehmigt: die Sporthalle am Heederbrook und das Gymnasium mit jeweils 80 000 Euro. „Da aus unserer Sicht aber auch die Turnhalle an der Schulstraße betroffen ist, werden wir versuchen, die Gesamtmittel neu aufzuteilen“, so Heins.

In der Turnhalle an der Schulstraße, die 1905 erbaut wurde, sollen laut Heins die kompletten sanitären Anlagen – WC, Dusche, Fußböden – erneuert werden. In der fast 40 Jahre alten Sporthalle am Heederbrook sollen die sechs Umkleidekabinen saniert werden, und am Gymnasium will die Stadt die Trinkwasserversorgung auf den neuesten Stand bringen: „Sie ist mit der Brandschutzversorgung gekoppelt. Das ist heute nicht mehr zulässig und muss schon aufgrund einer erhöhten Legionellengefahr umgebaut werden“, so Heins.

Zusätzlich zu den jetzt bewilligten Fördermitteln werde die Stadt noch in diesem Jahr Anträge aus dem Impuls-Förderprogramm für Erweiterungsbauten für die ganztägige Schülerbetreuung an den Grundschulen sowie für eine Dachsanierung des Schulzentrums am Heederbrook stellen, kündigte Heins an. Wie berichtet, ist das Dach der Albert-Schweitzer-Schule undicht.

Außer Barmstedt werden auch die Grundschule Hörnerkirchen und drei Schulen in Quickborn vom Förderprogramm profitieren, teilte der Bilsener CDU-Landtagsabgeordnete Peter Lehnert mit. Insgesamt habe das Land 7,5 Millionen Euro für die Sanierung sanitärer Räume in Schulen zur Verfügung gestellt. Das sei „eine hervorragende Nachricht“, freute sich Lehnert: „Schüler sollen nie wieder die sanitären Einrichtungen meiden, weil sie sich davor ekeln müssen.“

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