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Heede : 103.000 Euro für das Gemeinde-Sparschwein

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Der Gemeinderat zeigt sich erfreut über den positiven Jahresabschluss 2013. „Heeder Landmaschinen“-Betrieb kann sich ausdehnen.

shz.de von
erstellt am 26.Sep.2014 | 12:00 Uhr

Heede | Die Gemeindevertretung Heede befassste sich auf ihrer jüngsten Sitzung mit dem Jahresabschluss 2013. Sie genehmigte nach kurzer Erläuterung die über- und außerplanmäßigen Aufwendungen in Höhe von 83.972,19 Euro und Auszahlungen in Höhe von 156.352,95 Euro. Der erzielte Jahresüberschuss von 103.800,95 Euro wird der Ergebnisrücklage zugeführt.

Der Finanzausschuss hatte in einer vorangegangenen Sitzung eine Prüfung des Jahresabschlusses vorgenommen, die zu keinerlei Beanstandungen führte. Selbstverständlich ist Bürgermeister Reimer Offermann erfreut über dieses Ergebnis, aber man dürfe, wie er hervorhob, nicht nur das eine Jahr betrachten.

„Wir müssen uns den Jahresdurchschnitt für einen Zeitraum von vielleicht zehn Jahren vor Augen halten“, so das Gemeindeoberhaupt. „Einmal erzielen wir einen Überschuss, ein anderes Mal rutschen wir ins Minus.“ Zustande gekommen war das Plus durch Einsparungen – beispielsweise beim Winterdienst, und durch höhere Gewerbesteuereinnahmen.

Ganz allgemein stellte er fest, dass es feste und variable Einnahmen gebe sowie schwankende laufende Ausgaben. Eine Reihe von gesetzlich vorgeschriebenen Ausgabe stünden jedoch fest (Kindergarten, Schule), während man bei der Unterhaltung der Feuerwehr und dem Dorfgemeinschaftshaus die Möglichkeit hat, „ein wenig zu strecken“, so Offermann.

So wie der Jahresabschluss 2013 wurden auch sämtliche anderen Entscheidungen, die das Gremium während der Sitzung traf, einstimmig gefasst.

So sprach es sich in Sachen Breitbandversorgung für die Beteiligung eines Lotsen und der Übertragung der Aufgabe auf das Amt Rantzau aus. Ebenso für die Auffhebung des bestehenden Wegenutzungsvertrags „Strom“ und der Durchführung eines erneuten Auswahl- und Ausgabeverfahrens. Der Bestand der „Heeder Landmaschinen“ soll gesichert und Erweiterungsmöglichkeiten eingeräumt werden. Aus diesem Grund beschloss das Kommunalparlament die Aufstellung des B-Plans 5 und die Änderung des zweiten Flächennutzungsplanes südlich des Heeder Damms.

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