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„Ocean Change“ : Arved Fuchs erlebt Rückschlag auf Feuerland-Expedition

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Wegen starken Sturms konnten die Forscher nicht auf chilenischen Inseln landen, um Pinguine mit Mini-Sendern auszustatten.

Kap Hoorn | Der Abenteurer Arved Fuchs hat auf seiner Feuerland-Expedition einen Rückschlag erlitten. Ein Pinguinprojekt ist gescheitert. Zwar habe der Kutter „Dagmar Aaen“ die von Pinguinen bewohnten chilenischen Ildefonso- und Diego-Ramírez-Inseln sowie die Isla Noir erreicht, wegen starken Sturms aber nicht landen können, schreibt der Abenteurer aus Bad Bramstedt (Kreis Segeberg) auf seiner Homepage. „Schon das Aussetzen des Beibootes wäre zu gefährlich gewesen“, heißt es in dem Beitrag.

Zu seiner insgesamt knapp zweijährigen Expedition „Ocean Change“ ist Arved Fuchs mit einer rund zehnköpfigen Crew Anfang August in Hamburg aufgebrochen. Der 62-Jährige will damit etwa auf die Überfischung und Verschmutzung der Meere hinweisen.

Der Pinguinforscher Klemens Pütz (Bremervörde) an Bord der „Dagmar Aaen“ hatte gehofft, auf den Inseln Felsenpinguine mit Sendern ausstatten zu können, um ihre Wanderung durch die Ozeane während des Winters verfolgen zu können. Da die Mauser der Pinguine in diesen Tagen ende, mache es auch keinen Sinn, es abermals zu versuchen. Die Pinguine hätten die Inseln verlassen und seien wieder im Ozean auf Wanderschaft. „Das schmerzt und alle sind enttäuscht, aber man muss auch mit Niederlagen leben können. Einmal mehr wird deutlich, dass mit dem Kap Hoorn-Wetter nicht zu spaßen ist“, schreibt Fuchs in dem Beitrag weiter.

Immerhin sei es auf der Staaten Insel, die zu Argentinien gehört, gelungen, von einem anderen Schiff aus eine Felsenpinguinkolonie zu erreichen und einige Tiere zu besendern.

Video: An Bord der Dagmar Aaen

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erstellt am 29.Mär.2016 | 13:15 Uhr

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