Kreis Herzogtum Lauenburg : Arbeitsunfall in Geesthacht: Junger Mann stirbt bei Wartungsarbeiten

Der Unfallort liegt im Gessthachter Hafen.
Foto:
Der Unfallort liegt im Gessthachter Hafen.

Der Mann arbeitete in einem Schwimmponton. In dem Hohlraum bekam er keinen Sauerstoff und wurde wohl bewusstlos.

shz.de von
23. November 2016, 15:56 Uhr

Geesthacht | Tödlicher Arbeitsunfall am Mittwochnachmittag auf dem Betriebsgelände eines Spezialtiefbauunternehmens an der Steinstraße in Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg): Ein junger Mann kam ums Leben, als er in einem an Land stehenden Schwimmponton Wartungsarbeiten durchführte. Wahrscheinlich wurde er aufgrund von Sauerstoffmangel in dem Hohlkörper bewusstlos und starb dann. Als ihn seine Kollegen vermissten und Rettungskräfte anforderten, war es bereits zu spät.

Der Alarm hatte Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei um 13.20 Uhr erreicht. Ein Arbeiter wies die Einsatzkräfte an der Steinstraße auf dem weitläufigen Areal am Geesthachter Hafen ein. Aufgrund des Sauerstoffmangels – die Messgeräte der Feuerwehr schlugen sofort aus und meldeten eine tödliche Atmosphäre – mussten mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Feuerwehrleute in den Ponton steigen. Sie stellten den Tod des Mannes fest. Mit Hilfe der Drehleiter wurde er schließlich aus dem Ponton geborgen.

Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt die Hintergründe des Unfalls.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert