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Hinweis aus der Bevölkerung : 40 tote Rinder: Polizei ermittelt gegen Landwirt aus Dithmarschen

vom

Auf einem Betrieb nördlich von Heide entdecken die Beamten die verendeten Tiere in den Stallungen. Gegen den 49-jährigen Hofbesitzer wird ermittelt.

Heide | Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung haben Polizei und Verantwortliche des Kreises auf einem Hof in Dithmarschen 40 tote Rinder in den Stallungen entdeckt. Das teilt die Polizei am Dienstag mit.

Im Dezember 2014 sorgte ein Fall für Aufsehen, in dem ein Milchbauer - ebenfalls aus Dithmarschen - seine rund 700 Tiere vernachlässigt haben soll. Im Prozess wies die Landwirtin die Schuld in dieser Woche zurück.

Beamte der Polizeistation Tellingstedt, des Polizeibezirksreviers Heide und Mitarbeiter des Kreises Dithmarschen entdeckten in der vergangenen Woche in einer Gemeinde nördlich von Heide die knapp vierzig Rinder, die in einem verschmutzten Stall zunächst verwahrlost und schließlich verendet waren. Die Ermittlungen gegen den verantwortlichen Landwirt laufen.

Der Tod der Tiere war offenbar schon vor längerer Zeit eingetreten. Woran die Tiere des Mannes verendet sind, müssen die aktuell laufenden Untersuchungen ergeben - betroffen war der gesamte Rinderbestand des Betriebes. Mittlerweile haben Fachfirmen die Kadaver entfernt und die Stallungen gereinigt. Zudem wurde die Versorgung eines auf dem Hof beheimateten verwahrlosten Hundes veranlasst.

Warum der Landwirt die Versorgung seiner Tiere eingestellt hat, ist aktuell noch unklar. Strafrechtlich wird er sich wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten müssen.

Weitere Auskünfte gibt die Polizei aus Ermittlungsgründen derzeit nicht.

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erstellt am 28.Jun.2016 | 14:09 Uhr

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