Auf der Wiese Giftige Pflanzen bedeuten Gefahr

Von dpa | 12.06.2013, 11:57 Uhr

Für Hauspferde können Wiesen ganz schön gefährlich werden. Denn die Tiere kennen meist den Unterschied zwischen guten und schädlichen Pflanzen nicht.

Giftpflanzen auf der Weide können für Pferde gefährlich werden. Im Gegensatz zu ihren wildlebenden Artgenossen können Hauspferde meist nicht mehr zwischen genießbaren und schädlichen Pflanzen unterscheiden. Vor allem Pferde ohne täglichen Weidegang schnappen nach jedem grünen Halm. Neugier, Langeweile und Hunger verstärken dieses Phänomen noch. Am besten verhindern Pferdehalter bereits im Vorfeld, dass giftige Pflanzen in der Nähe der Weide stehenbleiben.
Sie sollten Ziersträucher wie Eibe, Buchsbaum, Rhododendron oder Efeu konsequent entfernen, rät der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn. Auch schattenspendende Bäume wie Buche oder Eiche werden unterschätzt. Dabei sind schon 500 Gramm Rinde, Blätter oder Früchte für ein erwachsenes Pferd eine kritische Dosis. Von einem Akazienbaum sind schon 150 Gramm tödlich.