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Anzeige: Vamed Ostseeklinik Damp OP-Termin verschieben oder trotz Corona in die Klinik? So schützt Damp Mitarbeiter und Patienten

12.11.2021, 13:50 Uhr

Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen kommt man ums Krankenhaus nicht herum. Gelenk‐Operationen lassen sich dagegen problemlos aufschieben. Oder?

Man fühlt sich wie in einer Zeitschleife gefangen: Obwohl viele Menschen geimpft sind, liegen die Coronazahlen über denen des Vorjahres. Die Krankenhäuser füllen sich mit Covid-19-Patienten. Damit steigt die Angst vieler Menschen, sich im Krankenhaus mit Coronaviren zu infizieren. Nicht unmittelbar lebensnotwenige Operationen werden da lieber aufgeschoben. Gerade bei Gelenkoperationen ist das problemlos möglich. Oder?

„Nein“, sagt Dr. Wolfgang Klauser, Chefarzt der Abteilung Orthopädie der Ostseeklinik Damp:

„Eine erforderliche Gelenkoperation sollte man besser nicht zu lange hinauszögern. “
Dr. Wolfgang Klauser, Chefarzt der Orthopädie in der Vamed Ostseeklinik Damp.

Denn bleibt eine schwere Arthrose, also ein Knorpelverschleiß, zu lange unbehandelt, kann auch der darunterliegende Knochen geschädigt werden.

„So ein Knochenschaden kann bedeuten, dass zum Beispiel ein größeres Implantat benötigt wird, die Nachbehandlung erheblich länger dauert, Komplikationen auftreten und auch das Langzeitergebnis schlechter ausfällt“, warnt Klauser. Wer sich mit Schmerzmitteln in hohen Dosen über die Zeit rette, riskiere Schäden an Nieren und Verdauungssystem. Besondere Vorsicht sei auch geboten, so Klauser, wenn ein bereits vorhandenes Kunstgelenk Beschwerden mache: Durch Auslockerung könne es zum Knochenbruch, durch eine Infektion sogar zur lebensgefährlichen Sepsis kommen.

Als Spezialklinik für den Bewegungsapparat führt die Ostseeklinik Damp ausschließlich sorgfältig geplante stationäre Behandlungen und Operationen an der Wirbelsäule und den Gelenken durch.

Jeder Patient wird vor Aufnahme in einem eigens dafür eingerichteten und der Klinik vorgelagerten Testzentrum auf das Coronavirus getestet. Mitarbeiter tragen FFP2-Masken und werden regelmäßig getestet. Die Impfquote liegt weit über dem Bevölkerungsschnitt.

Bereits seit Februar 2020 gelten eine Maskenpflicht für jeden, der die Klinik betritt, und ein Besuchsverbot. „Mit unserer Konsequenz sind wir nicht immer und bei jedem auf Verständnis gestoßen“, gibt Klauser zu:

„Für uns stand jedoch immer im Fokus, unseren Patienten und Mitarbeitern gleichermaßen größtmögliche Sicherheit zu bieten.“
Dr. Wolfgang Klauser, Chefarzt der Orthopädie in der Vamed Ostseeklinik Damp.

Deswegen habe man – für den Fall, dass doch einmal ein Verdachtsfall auftritt – auch eine Isolierstation eingerichtet.

Doch wie sieht es aus mit der nach einem Gelenkersatz empfohlenen Rehabilitation? „Nach dem ersten Lockdown waren sehr viele Patienten, die nach einer Gelenkersatz‐OP zu uns kamen, in deutlich schlechterem Gesundheitszustand als vor der Pandemie“, berichtet Dr. Anja Spies, Ärztliche Direktorin und Chefärztin Orthopädie der Rehaklinik Damp.

Viele Menschen hatten ihren eigentlich dringend notwendigen OP-Termin verschoben. Weil aber Gelenkschmerzen nicht pausieren, nur, weil eine Pandemie in Gange ist, haben die Betroffenen sich über Monate immer weniger bewegt. „Das kostet natürlich Kondition und stabilisierende Muskelmasse“, so Spies: „Umso wichtiger war und ist es für uns jetzt, unsere Patienten mit maßgeschneiderten Therapiekonzepten dahin zu bringen, im Anschluss an die Reha auch selbständig weiter daran zu arbeiten, wieder richtig fit zu werden.“

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Schutzmaßnahmen der Rehaklinik Damp

Im Rahmen des mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes wurden in der Rehaklinik Damp die Therapiegruppen halbiert, Therapieangebote – so es das Wetter zulässt – ins Freie verlegt bzw. für den Winter beheizte Therapiezelte mit festem Boden angeschafft. Alle Bereiche bis hin zum Essen wurden so umgestellt, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann. Seit Beginn der Pandemie besteht Maskenpflicht. Besuche sind nur eingeschränkt unter strengen Auflagen möglich. Und auch hier gilt zum Schutz aller: Aufgenommen werden kann nur, wer einen aktuellen, negativen PCR-Test vorlegt.

Ankündigung: Online‐Vortrag mit Ihren Fragen an die Chefärzte

Am Donnerstag, 09.12. um 18 Uhr halten Dr. Wolfgang Klauser und Dr. Christian Schwartzkopf, Chefärzte der Orthopädie der VAMED Ostseeklinik Damp, einen Patientenvortrag zum Thema „stadiengerechte Arthrose-Therapie“. Der Vortrag wird unter shz.de/ostseeklinik-live live gestreamt. Schalten Sie gerne ein! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Im Anschluss stehen die beiden Chefärzte dem sh:z-Chefredakteur Stefan Kläsener Rede und Antwort und beantworten gerne auch individuelle Fragen. Schicken Sie uns diese Fragen einfach per E‐Mail an ratgeber@shz.de. Die Fragen werden anonymisiert an die beiden Ärzte weitergeleitet.

Weiterlesen: Vortrag vom Orthopädie-Chefarzt: Arthrose und Schmerzen – zu jung für den Gelenkersatz? (Anzeige).
In diesem Artikel finden Sie auch die Patientengeschichte von Martin Schmidt, ehemaliger Spieler des THW Kiel. Der Ex-Handballer sagt: „Ich habe die Operation nie bereut.“

Kontakt VAMED Ostseeklinik DampSpezialklinik für Wirbelsäule und GelenkeSeute‐Deern‐Ring 2024351 Ostseebad Damp Telefon: (04352) 80‐6137E‐Mail: orthopaedie‐damp@vamed‐gesundheit.de Web: www.vamed‐gesundheit.de/damp‐ostseeklinik