#prayforparis Nach dem Terror in Paris: Wie trauert man in sozialen Medien?

Von Barbara Maas | 16.11.2015, 18:45 Uhr

#prayforparis oder blau-weiß-rote Profilfotos? Jeder zeigt seine Trauer anders – und dafür braucht es Toleranz, findet unsere Kolumnistin Barbara Maas.

Ein Blick auf die Trauer: Kritik entzündet sich zum Beispiel am Twitter-Hashtag #prayforparis. Paris brauche nicht noch mehr Religion, findet Joann Sfar, Cartoonist der Satire-Zeitschrift „Charly Hebdo“, die im Januar Ziel eines Anschlags wurde. Der Beitrag wird millionenfach geteilt. Ich finde, dass Menschen für Paris beten dürfen sollen, wenn sie das möchten – auch öffentlich.