Vertell mol wat! So vielfältig sind Jobs in der Justiz in Schleswig-Holstein

04.12.2022, 00:01 Uhr

Das Land Schleswig-Holstein ist im ganzen Bundesland auf der Suche nach neuen Mitarbeitern (m/w/d) als Justizfachwirt*in oder Rechtspfleger*in – vielfältige Aufgaben und Jobsicherheit inklusive.

ANZEIGE // Sie stehen für Recht und Gesetz im Land zwischen den Meeren: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts sowie der Landgerichte, Amtsgerichte und der Staatsanwaltschaften. Das Oberlandesgericht ist das höchste Gericht des nördlichsten Bundeslandes in Zivil- und Strafsachen – hier wird über Berufungen und Beschwerden aus den vier schleswig-holsteinischen Landgerichten entschieden, etwa wenn es um Nachlässe, landwirtschaftliche Nutzungsrechte oder Vormundschaften geht. Aktuell ist das Land Schleswig-Holstein auf der Suche nach neuen Mitarbeitenden als Rechtspfleger*in oder Justizfachwirt*in (m/w/d). Sandra von JOBS.sh wirft einen Blick hinter die Kulissen – und findet kein trockenes Büroleben, sondern spannende Geschichten und viele Menschen jeden Alters vor, die für ihren Beruf brennen.

Justizfachwirte sind etwa dafür zuständig, bei Gericht Protokoll zu führen, Termine zu koordinieren und Akten zu führen. Wer hier jetzt an langsam verstaubende Papierberge denkt, liegt falsch – denn hier wird ganz zeitgemäß und digital mit der eAkte gearbeitet, sodass Ordnerwälzen der Vergangenheit angehört. Dazu, warum er seinen Job so gern macht, erklärt etwa Justizfachwirt Niels Constabel: „Wir helfen den Bürgern, mit Problemen klarzukommen, etwa mit Anträgen, die sie nicht verstehen.“ Die Justizfachwirte sind die erste Anlaufstelle für die Bürger am Gericht.

Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger wiederum übernehmen viele Aufgaben, die früher bei den Richter*innen lagen und können selbstständig Entscheidungen treffen. Zu den Themen, mit denen sie sich befassen, gehören Einträge ins Grundbuch, Erbschaftsangelegenheiten und Vormundschaftsfragen. Rechtspflegerin Klara Ballata stellt klar: „Viele denken, wir pflegen Richter. Das machen wir nicht!“ Ihre Arbeit beschreibt auch sie als nah am Menschen, weswegen in diesem Job auch viel Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungsfreudigkeit gefragt ist. Als Rechtspfleger*in hat man etwa auch Publikumstermine, bei denen man Bürger vor Ort beraten kann.

Während der Hauptsitz des Oberlandesgerichts in Schleswig, direkt gegenüber vom Schloss Gottorf angesiedelt ist, ist das Gericht zudem über vier Landgerichte in Flensburg, Itzehoe, Kiel und Lübeck sowie über 22 Amtsgerichte in ganz Schleswig-Holstein vertreten. Bewerber*innen, die sich für eine Tätigkeit als Rechtspfleger*in oder Justizfachwirt*in interessieren, haben also gute Chancen, einen passenden Job in der Nähe ihres Wohnorts zu finden.

Mehr Informationen:
  • Ahrensburg
  • Eckernförde
  • Elmshorn
  • Eutin
  • Flensburg
  • Husum
  • Itzehoe
  • Kiel
  • Lübeck
  • Meldorf
  • Neumünster
  • Niebüll
  • Norderstedt
  • Oldenburg
  • Pinneberg
  • Plön
  • Ratzeburg
  • Reinbek
  • Rendsburg
  • Schleswig
  • Schwarzenbek
  • Bad Segeberg

Zu den weiteren Benefits einer Tätigkeit am Oberlandesgericht, einem der Landgerichte, Amtsgerichte oder der Staatsanwaltschaft zählen zahlreiche Spezialisierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, flexible Gleitzeit, der Beamtenstatus mit der damit einhergehenden Jobsicherheit und die staatliche Pension. Zudem ist das Oberlandesgericht Mitglied im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“, das sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie einsetzt. Ziel ist es, gut ausgebildete Mitarbeitende im Unternehmen zu halten und ihnen die Möglichkeit zu bieten, die Arbeit gut mit dem eigenen Privatleben zu verbinden.

Interessenten können sich auf der Website des Oberlandesgerichts bewerben oder direkt hier auf JOBS.sh.