Anzeige E-Mobilität: Nordfriesland fährt alternativ

13.04.2020, 00:00 Uhr

Die Kfz-Werkstätten im Bereich E-Mobilität sind gut aufgestellt.

Neue Technologien bringen neue Herausforderungen mit sich. Der Abverkauf von Kraftfahrzeugen mit Alternativantrieben ist vergleichsweise exponentiell angestiegen. Hiermit steigen auch die fachlichen Anforderungen in den Werkstätten. Ausbildungsberufe für die Elektromobilität verzeichnen bundesweit Lehrlingszuwachs. Diejenigen, die in den Automobilsektor einsteigen wollen, sind angehalten sich mit Brennstoffzellen, plug-in, parallelen und seriellen Hybriden, batterieelektrischen Fahrzeugen und konventionellen Antriebsarten auseinanderzusetzen.

Kfz-Werkstätten in Nordfriesland haben bereits Spezialisten für diesen Spezialbereich eingestellt und schulen ihre Mitarbeiter beständig weiter. Ganz gleich, welcher Antrieb in der Zukunft marktführend sein wird – Nordfriesland ist in Bezug auf E-Mobilität gut aufgestellt.

Kfz-Mechatronik: Ausbildungsberuf mit hervorragenden Aussichten

Relevanter Ausbildungsberuf im Handlungsfeld Fahrzeugtechnik (eCar) ist unter anderem der der Kfz-Mechatroniker*innen. Sie haben eine Systemkompetenz in der Verknüpfung der einzelnen mechanischen, elektrischen und elektronischen Systemkomponenten, deren Funktion sie im Zusammenwirken des Gesamtsystems verstehen. Die stetige Aufrüstung mit neuester Diagnosetechnik ist neben hervorragend geschultem Fachpersonal die Basis für Serviceleistungen der Zukunft.

„In Nordfriesland steigt die Nachfrage. Man spürt ein Umdenken in der Bevölkerung.“
Christoph Bienek, Verkäufer im Autohaus Jürgen Bienek

Christoph Bienek, Verkäufer im Autohaus Jürgen Bienek, sieht die Entwicklung wie folgt: „Ein E-Mobil ist nicht für jeden geeignet. Sinnvoll ist es, das persönliche Fahrverhalten zu analysieren. Für Berufspendler oder auch als Zweitwagen ist es eine gute Option. In Nordfriesland steigt die Nachfrage. Man spürt ein Umdenken in der Bevölkerung. Und mit der Neuauflage des Zoe hat Renault im vergangenen Jahr die Reichweite deutlich vergrößert und neue Maßstäbe gesetzt.“

Der Betrieb hat bereits einen Service-Mechatroniker für e-Cars ausbilden lassen. Spezialwerkzeug mit isolierten Griffen wurde angeschafft und alle Vorschriften des Herstellers Renault erfüllt. Somit ist das Eiderstedter Unternehmen für den Service an Elektrofahrzeugen qualifiziert.

Dieser Artikel ist nur einer von vielen, der am Donnerstag, den 26. März , in der Sonderbeilage „Unser Handwerk“ erschienen ist. Auf insgesamt 60 Seiten widmet sich das Magazin dem Handwerk in Nordfriesland und Umgebung. Das Themenheft wird von den Kreishandwerkerschaften in Husum und Niebüll sowie der Nord-Ostsee Sparkasse unterstützt. Ein Teil der Texte wird für alle sh:z-Leser unter shz.de/handwerk veröffentlicht. Außerdem können Sie unter diesem Link das E-Paper aufrufen: http://zeitung.shz.de/shzsonderbeilagen/673/ ​ ​