Anzeige: shz Gerrit Bastian Mathiesen: „Ich durfte den schönsten Job aller Zeiten erlernen”

08.05.2022, 00:00 Uhr

Arbeitgeber stellen sich vor: Gerrit Bastian Mathiesen vom sh:z und der Weg vom Volontariat zur Chefredaktion

Quickborn, Herbst 1999: Vom Regen durchnässt stehe ich in der Innenstadt oder dem, was man im Falle einer Kleinstadt vor den Toren Hamburgs Innenstadt nennt, und probiere mich, salopp gesagt, an meinen ersten journalistischen Gehversuchen - einer Straßenumfrage. Es dürfte Tag zwei oder Tag drei meines Praktikums gewesen sein. Zu dem Zeitpunkt war ich gerade einmal 15 Jahre alt. Ob es eine gute Idee war, das Praktikum bei einer Lokalzeitung zu machen? Ja, es war eine großartige Idee.

Nach den drei Wochen erhielt ich die Chance, freier Mitarbeiter zu werden. Zunächst in Quickborn, später im Haupthaus in Pinneberg. Zwei Jahre später kümmerte ich mich um die Jugendseite sowie den Internetauftritt von www.pinneberger-tageblatt.de.

Ich erwarb das Abitur, studierte in Hamburg und Kiel, engagierte mich bei der Jugendpresse Deutschland, dem Bundesverband junger Medienmacher, und blieb dem Medienhaus immer treu. Und das Medienhaus mir. Von mir aus gänzlich ungeplant. Kurz bevor ich meine Magisterarbeit abgegeben hatte, fragte eine Kollegin in einer Themenkonferenz, was ich nach dem Studium vorhabe. Ich wusste es nicht. Der Gedanke war noch sehr fern. Ich wollte zunächst meinen Abschluss haben. Mein damaliger Redaktionsleiter wusste es indes sehr gut: Ich sollte Volontär werden. Und das wurde ich auch.

Die berufliche Verantwortung wächst

Danach ging es Schlag auf Schlag: Nach der Ausbildung zum Redakteur wurde ich Assistent der Chefredaktion, anderthalb Jahre später Leiter des Newsdesks und wiederum nur ein Jahr später übernahm ich zusammen mit meinem Kollegen Jan Schönstedt die Gesamtverantwortung für die Redaktion. Mittlerweile, sechs Jahre später, bin ich in beiden Schleswig-Holsteinischen Chefredaktionen unserer Mediengruppe - beim sh:z sowie beim A. Beig-Verlag - aktiv und zeichne mich selbst für die Ausbildung unseres Nachwuchses verantwortlich.

Egal wo ich Station gemacht habe: Ich wurde stets gefordert; allein schon deswegen, weil die Schlagtaktung so hoch war wie der stetige Wandel der Branche. Indes: Ich wurde auch immer gefördert.

Die Arbeit bleibt spannend

Da wir ein Teil der NOZ MEDIEN / mh:n MEDIEN sind, einer der zehn größten Mediengruppen Deutschlands, gibt es immer wieder etwas Neues zu tun. Die Arbeit bleibt somit auch nach mehr als zehn Jahren in der Unternehmensgruppe abwechslungsreich und spannend. Ebenso wie die Perspektiven, die sich immer wieder aufs Neue auftun.

Mehr als 20 Jahre später denke ich nun an das Praktikum zurück. An die Straßenumfrage im Regen, bei der lediglich eine Frau Mitleid mit mir hatte, stehe blieb und meine Fragen beantwortete. Ich durfte sogar ein Foto von ihr machen. Ob es eine gute Idee war, das Praktikum bei einer Lokalzeitung zu machen, frage ich mich heute erneut, wenn ich an die Szenerie denke. Ja, die beste meines Lebens; ich durfte den schönsten Job aller Zeiten erlernen.

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Für Fragen stehen der Geschäftsführender Redakteur Gerrit Bastian Mathiesen (Tel.: 0461 808 1123) und die stellvertretende Personalleiterin Peggy Rohbeck (Tel.: 0461/808 4101) gern zur Verfügung