Digitalisierungs-Konferenz „Netzfeld“ – Die Zukunft des Landlebens mitgestalten

Von Redaktion shz.de | 17.01.2019, 06:02 Uhr

Die neue Konferenz von sh:z das medienhaus bietet die Chance, den digitalen Wandel in der Region aktiv mitzugestalten.

Die Digitalisierung krempelt auch ländliche Regionen um. Netzfeld, die neue Konferenz von sh:z das medienhaus, bietet die Gelegenheit, sich über Chancen auszutauschen. Philipp Dudek, der die Veranstaltung mitorganisiert, beantwortet im Interview die wichtigsten Fragen.

sh:z: Herr Dudek, was ist die Netzfeld-Konferenz?

Philipp Dudek (Projektleiter Netzfeld im HHLab) Netzfeld ist die Konferenz zur digitalen Zukunft des Landlebens. Wir wollen dabei nicht über schleppenden Breitbandausbau und fehlende Bagger diskutieren, sondern darüber, wie sich die Zukunft aktiv gestalten lässt und welche Chancen sich daraus für den ländlichen Raum ergeben. Wir wollen den digitalen Diskurs aufs Land tragen und mitgestalten. Es geht uns um die Frage: Was wollen wir gemeinsam anpacken, wenn das Glasfaserkabel verlegt ist?

Mehr Informationen:

Info

Die erste Netzfeld-Konferenz findet am 16. Februar 2019 in Ascheffel statt. Von 10 bis 18 Uhr wird es in der Globetrotter Lodge auf dem Aschberg um das Thema „Ehrenamt und Digitalisierung” gehen. Das Programm und alle Teilnahme-Infos sind unter www.shz.de/netzfeld oder www.netzfeld.info zu finden. Hier geht es zu den Tickets: www.xing-events.com. Ein Early Bird Ticket ist für 19,90 Euro erhältlich.

 

Warum wird die Konferenz auf die Beine gestellt?

Es gibt auf dem Land sehr viele Menschen mit guten Ideen zur Zukunft des Landlebens und mit tollen (digitalen) Projekten. Sie finden für sehr lokale Probleme, sehr lokale Lösungen und verständigen sich mit den Menschen vor Ort darüber, wie diese Lösungen umgesetzt werden sollen. Der gesellschaftliche und strukturelle Wandel, der mit der Digitalisierung einhergeht, ist hier im vollen Gange. Das Problem ist nur: Die Menschen im nächsten Dorf, im nächsten Landkreis, im nächsten Bundesland, die wissen überhaupt nichts von den tollen Lösungen – obwohl sie das gleiche Problem haben. Wir wollen diese Menschen zusammenbringen.

Woher stammt die Idee?

Die Idee zu einer Zukunftskonferenz für das Land ist in unserer Forschungs- und Entwicklungsredaktion entstanden, dem HHLab (www.hhlab.de). Nachdem die Kolleginnen und Kollegen zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Digitalisierung und gesellschaftlicher Wandel in Hamburg, Berlin und München besucht haben, ist ihnen aufgefallen, dass es bei diesen Konferenzen und den präsentierten Ideen, Projekten und Diskussionen fast immer um urbane Räume, um Großstadt-Themen ging. In Deutschland lebt allerdings jeder Zweite im so genannten ländlichen Raum. In unserem Verbreitungsgebiet liegt der Anteil deutlich höher. Wir sind ein Regionalzeitungsverlag. Also sollten wir den Diskurs über den digitalen Wandel und den damit einhergehenden strukturellen und gesellschaftlichen Wandel auch regional fördern und aktiv daran teilnehmen. Am besten eben mit einer eigenen Konferenz zur Zukunft des digitalen Landlebens.

Zeitplan von NETZfeld – Die Konferenz zur digitalen Zukunft des Landlebens 10 - 10:20 UhrBegrüßung und Grußwort von Andreas Betz, Amtsdirektor Hüttener Berge 10:20 - 10:40 UhrImpulsvortrag. Das Digitale Dorf Paradox (Ulrich Bähr, Heinrich-Böll-Stiftung S-H) 10:40 - 12:30 UhrSo machen wir das: Der große Pitch! (Lennart Kutzner, Frank Radzio, Kim Strupp und Julia Nissen) 12:30 - 13:30 UhrMittagspause 13:30 - 14 Uhr UhrJBXDR und Vorstellung des Projekts papenwohld.com 14 - 16:30 UhrWorkshops 16:30 - 17:30 UhrVorstellung der Workshop-Ergebnisse 18 - 19 UhrEnde der Veranstaltung und Zusammenkommen bei einem Getränk