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21. August 2017 | 13:00 Uhr

Zwei Rote Karten

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Fußball-Verbandsliga Südost: TSV Malente verliert beim VfB Lübeck II in zweifacher Unterzahl 0:6(0:2)

Der TSV Malente kehrte in der Fußball-Verbandsliga mit einer deutlichen Südost 0:6(0:2)-Niederlage vom VfB Lübeck II zurück. Bitterer als die verlorenen Punkte wirken allerdings die beiden Roten Karten gegen Philipp Bimberg und Niels Matzanke.

Von Beginn an entwickelte sich eine einseitige Begegnung. Der VfB Lübeck II übernahm sofort die Initiative und war sowohl spielerisch als auch läuferisch deutlich überlegen. Malente musste sich ganz auf Defensivaufgaben konzentrieren und konnte sich kaum einmal befreien. In der 16. Minute gab es die erste bittere Pille auf die Malenter. Nach einem Foul an der Seitenauslinie sah Philipp Bimberg zur Überraschung beider Seiten die Rote Karte von Schiedsrichter Gruhlke aus Altenholz. Auch in Unterzahl stemmten sich die Gäste gegen die starke Lübecker Offensive. In der 27. Minute war Torhüter Timo Stich jedoch machtlos, als Thorben Wurr nach einem Freistoß zum 1:0 einköpfte. Elf Minuten später fiel nach einem Eckball das 2:0. In der 40. Minute die nächste Schrecksekunde für Trainer Thomas Bachmann. Kapitän Niels Matzanke sah wegen einer angeblichen Notbremse ebenfalls den roten Karton. Dabei war Norbert Kroll auf gleicher Höhe.

Im zweiten Durchgang hatten die Lübecker in doppelter Überzahl leichtes Spiel. Malente präsentierte sich zwar kämpferisch sehr stark, hatte dem druckvollen Spiel der Gastgeber jedoch wenig entgegen zu setzen. Der VfB erhöhte durch Treffer von Aschty Sindy (49.), Wurr (55.) und Rezan Almosa (65., 75.) auf 6:0, wobei zwei Treffer nach Malenter Angaben aus klaren Abseitspositionen fielen.

„Natürlich war Lübeck die bessere Mannschaft und wir konnten uns keine eigene Torchance erarbeiten. Dennoch war das, gerade in doppelter Unterzahl, eine ganz starke kämpferische Leistung, zumal wir ohne vier Stammkräfte angereist waren. Die beiden Roten Karten waren für uns völlig überzogen“, sagte Liga-Obmann Björn Kurr, der neben dem Schiedsrichter auch den Lübecker Trainer Serkan Rinal kritisierte. „Was da von außen hereingetragen wurde hat mit Fair-Play aber rein gar nichts zu tun“, wetterte Kurr nach Spielschluss.

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