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17. Dezember 2017 | 19:31 Uhr

Zuversichtlich in die Rückrunde

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Fußball-Regionalligist ETSV Weiche Flensburg empfängt die zweite Mannschaft von Hannover 96 / Anstoß am Sonntag um 13.45 Uhr

shz.de von
erstellt am 21.Nov.2014 | 16:07 Uhr

Die Anstoßzeit ist ungewöhnlich – am Sonntag um 13.45 Uhr empfangen die Regionalliga-Fußballer des ETSV Weiche Flensburg die zweite Mannschaft von Hannover 96 zum ersten Spiel der Rückrunde. Der Spielbeginn wurde vorverlegt, das hat mit der An- und Abreise der 96-Fans zu tun (siehe Info-Kasten).

Der Norddeutsche Fußball-Verband schreibt in seiner Kurzvorschau: „Beim 3:1 in Rehden glückte Weiche bereits der dritte Erfolg in Serie. Mit einem weiteren Sieg würden die Flensburger (10. Platz/23 Punkte) einstweilen an den Niedersachsen (7./25 Punkte) vorbeiziehen – eine Entwicklung, die sich vor wenigen Wochen noch nicht vorhersagen ließ.“

Trainer Daniel Jurgeleit kommentiert dies gewohnt nüchtern. „Wir haben zuletzt gut gepunktet. Das war aber auch bitter nötig. Wir sind seit einiger Zeit wieder in der Spur und haben die richtige Richtung gefunden.“ Punkte sollen nun auch gegen Hannovers Zweitvertretung her, obwohl das schwer wird – die zweiten Mannschaften der Proficlubs trainieren unter ganz anderen Bedingungen als beispielsweise die Weicher „Feierabend-Fußballer“.

Anfang August verlor der ETSV das Hinspiel 0:1 – eine durchaus vermeidbare Niederlage. Die Flensburger bestimmten damals das Spiel, leisteten sich aber einen entscheidenden Fehler, der zum Gegentor führte. Mittlerweile hat sich das Team stabilisiert und entscheidet auch Partien wie am vergangenen Wochenende in Rehden für sich. „Andere Mannschaften hätten es schwer gehabt, dort zu gewinnen“, ist sich Jurgeleit sicher.

Große personelle Änderungen sind nicht zu erwarten. „Keine neuen Wehwehchen“, hat der Coach in der Trainingswoche ausmachen können. Tim Wulff zog sich in Rehden eine Kopfverletzung zu und musste verbunden werden, hielt aber bis zum Ende durch. „Er wird dabei sein“, so Jurgeleit.

Der Coach steht noch ganz unter dem Eindruck der Fairplay-Ehrung des DFB in Nürnberg, wo er ausgezeichnet wurde. Er schwärmt von einer „außergewöhnlichen Veranstaltung“ und stellt seine eigene Person in den Hintergrund: „Das war eine Auszeichnung für den ganzen Verein, für die Mannschaft – und für die Stadt Flensburg.“

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