Zurück im Abstiegskampf: Zwei Handelfmeter brechen Nortorf das Genick

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03. Mai 2015, 14:18 Uhr

Die starke Serie des TuS Nortorf von vier Partien ohne Niederlage (drei Siege, ein Remis) ist beendet. Der Fußball-Verbandsligist unterlag dem TSV Lägerdorf mit 0:2 (0:1) und steckt nun wieder mitten im Abstiegskampf. Die Umstände der Pleite waren jedoch äußerst unglücklich.

„Null Torchancen auf beiden Seiten, siebzig Prozent Ballbesitz für Lägerdorf und zwei Elfmetertore.“ So fasste Nortorfs Trainer Thorsten Syben das Geschehen in Kurzform zusammen. Die Rolle, die Referee Zanin Saleh Mustafa aus Flensburg spielte, war für das Empfinden des TuS-Trainers keine gute. „Er stand unter Beobachtung und war deswegen sicherlich nicht er selbst. Er hat sich von Beginn an selbstdarstellerisch verhalten“, kritisierte Syben, für den der erste Handelfmeter „grenzwertig“ und der zweite „niemals berechtigt“ war.

In einem ansonsten von unschönem Mittelfeldgeplänkel geprägten Spiel, versenkte Lägerdorfs Björn Strüven in der 23. Minute den ersten Strafstoß. Zuvor war TuS-Akteur Benjamin Butenschön am Knie angeschossen worden, von wo ihm der Ball an den Arm sprang – für Syben eine 50:50-Situation. Doch der zweite Elfmeterpfiff war für ihn überhaupt nicht nachvollziehbar: „Wir haben angegriffen, und es gab ein folgenloses Handspiel im Strafraum von Lägerdorf. Im Gegenzug ereignete sich die gleiche Situation von und mit Sebastian Fuhrmann.“ Doch nun zeigte Schiri Mustafa auf den Punkt, und erneut Strüven verwandelte zum entscheidenden 2:0 aus Gäste-Sicht (66.). „Die unglücklichen Elfmeterentscheidungen sind ärgerlich, aber unsere Niederlage ist nicht die Schuld vom Schiedsrichter“, bekannte Syben letztlich.


TuS Nortorf: Sadlowski – Kortum (46. Jensen), S. Fuhrmann, Stolley, Lampe – Schwartz, Hülsen, Butenschön, J. Fuhrmann – Doege, Struve (59. Bracker).

SR: Mustafa (Flensburg).

Zuschauer: 80.

Tore: 0:1 Strüven (23., HE), 0:2 Strüven (66., HE).

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