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14. Dezember 2017 | 05:22 Uhr

Zukunft unklar

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 19.Feb.2014 | 15:49 Uhr

20. Februar 1864: Preußen schürt die Unruhe in den Herzogtümern über die Frage, was aus ihnen nach einem Ende des Krieges werden soll. Eine Delegation aus Holstein hat dazu bei Preußens König Wilhelm in Berlin vorgesprochen – kehrt jedoch mit nebulösen Antworten zurück. Zwar hat der Monarch versichert, es sei sein fester Wille, Schleswig und Holstein „gegen jede Rückkehr dänischer Herrschaft zu schützen und die Vereinigung von Schleswig und Holstein für alle Zukunft sicherzustellen.“ Die erhoffte Zusage, dass Schleswig-Holstein ein selbstständiger Staat werden könnte, kommt aber ebensowenig wie die Garantie, dass der Augustenburger-Prinz Friedrich VIII. offiziell Regent eines solchen Schleswig-Holstein werden kann. Immerhin hat ihn die Bevölkerung in Holstein flächendeckend und – im Zuge des Truppenvormarschs – auch in den meisten Orten Schleswigs - einfach schon mal so zum Herzog ausgerufen.




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