Zehn Frauenteams kicken um den ersten Futsal-Titel

Kellinghusens Tine Peters (am Ball) will sich mit dem VfL beim Hallenkick in guter Form präsentieren.
Kellinghusens Tine Peters (am Ball) will sich mit dem VfL beim Hallenkick in guter Form präsentieren.

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07. Januar 2015, 15:22 Uhr

Die Heiligenstedtener Sporthalle ist am Sonnabend Austragungsort der 1. Futsal-Kreismeisterschaften der Frauen. Zehn Teams angeführt von den beiden Verbandsligisten SV Neuenbrook/Rethwisch und SG Wilstermarsch werden ab 12 Uhr ihren Titelträger ausspielen. In den vergangenen Jahren waren keine Hallenfußball-Kreismeisterschaften bei den Frauen zustande gekommen, weil das Interesse der Vereine zu gering war. Im Futsal-Modus wollen es die Steinburger Frauen nun aber wieder wissen. Um ca. 18 Uhr soll der erste Futsal-Kreismeister feststehen. Ausrichter ist der TSV Oldendorf.

Mit dem Spitzenreiter der Verbandsliga Süd SV Neuenbrook/Rethwisch, sowie dem Klassenkokurrenten SG Wilstermarsch, Kreisliga-Tabellenführer VfL Kellinghusen und den drei führenden Clubs in der Kreisklasse A Fortuna Glückstadt, TSV Heiligenstedten und FSG Oldendorf/Itzehoe ist ein attraktives Teilnehmerfeld zusammen gekommen, das von den Kreisligisten Münsterdorfer SV und SG Lola sowie den A-Klässlern FC Reher/Puls und NFC Kellinghusen/Mühlenbarbek komplettiert wird.

Frauenreferentin Ellen Rehder will mit dem erstenmaligen Spielen nach Futsal-Regeln auch Werbung für diese neue Hallenfußballvariante machen, die ab der kommenden Saison vorgeschrieben sein wird. Die Spielregeln orientieren sich an den bisherigen Hallenfußballregeln, es wird aber grundsätzlich nur auf dem Handballfeld und auf kleine Tore gespielt. Hat eine Mannschaft eine bestimmte Anzahl von Fouls auf dem Konto, gibt es einen 10m-Strafstoß. Außerdem müssen Freistöße innerhalb von vier Sekunden ausgeführt werden, sonst kommt der Gegner in Ballbesitz.

Beim Fielmann-Westküstenturnier wurde von den Herren bereits mit Erfolg in modifizierter Form auf große Tore nach diesen Regeln gespielt. Dies hatte zur Folge, dass es dort keine Härten und auch keine größeren Verletzungen gab.

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