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Wittensee so gut wie gerettet – Alarm beim VfR

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fußball-Kreisliga Rendsburg-Eckernförde: Der WSV besiegt den TSV Vineta Audorf mit 2:1 – VfR Eckernförde unterliegt dem Osterbyer SV mit 2:4 – Schinkel müht sich bei Borussia 93

Immer mehr Mannschaften machen einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt der Fußball-Kreisliga Rendsburg-Eckernförde. Sowohl die SG Felde/Stampe, als auch der Wittenseer SV, der Osterbyer SV und der TSV Karby holen wichtige Punkte gegen den Abstieg. Keine Blöße gab sich der Büdelsdorfer SV im Heimspiel gegen den TSV Waabs (2:0).

SG Felde/Stampe – TuS Jevenstedt      0:0
Die Mannschaft von SG-Trainer Sven Heinrichsen kann sich langsam endgültig auf einen Verbleib in der Kreisliga einstellen. In dem Spiel zeigte sich sogar, dass sie gegen Mannschaften von oben mithalten können. „Wir haben es gut gemacht und sind mutig aufgetreten. Ich hatte vorher gar nicht so erwartet, dass wir das so im Griff haben werden“, so Heinrichsen, der ein sehr ausgeglichenes, aber chancenarmes Spiel zu sehen bekam. Kurz vor dem Ende hatte SG-Torjäger Tobias Henning sogar den Siegtreffer auf dem Fuß, als er aus wenigen Metern das leere Tor verfehlte.

Tore: Fehlanzeige.


Büdelsdorfer TSV – TSV Waabs        2:0 (1:0)
Auch im 15. Spiel in Folge gehen die Büdelsdorfer als Sieger vom Platz und sind weiter klar auf Aufstiegskurs. Sogar BTSV-Trainer Adrian Königsmann ist sich sicher, dass schon vieles passieren muss, damit seine Mannschaft noch vom Thron gestürzt wird. „Wir müssen von den letzten sechs Partien vier gewinnen. Das schaffen wir auch“, ist der BTSV-Coach optimistisch. Die Büdelsdorfer waren klar überlegen und schnürten die Waabser in die eigene Hälfte ein. Das frühe 1:0 verhalf zu noch mehr Sicherheit. „Auch wenn das 2:0 erst kurz vor dem Ende fiel, hatte man nie das Gefühl, dass etwas passieren könnte“, so Königsmann, der natürlich auch sah, dass die Waabser ohne Auswechselspieler angereist waren.

Tore: 1:0 Mats Henke (8.), 2:0 Niklas Knutzen (85., FE).


Wittenseer SV – TSV Vin. Audorf     2:1 (1:0)
Diesen – vielleicht schon vorentscheidenden – Dreier holten die Wittenseer im Spiel gegen die favorisierten Audorfer. Bereits nach drei Minuten ging der Gastgeber durch Kim-Patrick Asseln in Führung. Die Gäste waren zwar überlegen, aber es fiel ihnen zu wenig kreatives gegen den tiefstehenden WSV ein. Kurz nach dem Wiederanpfiff hatte Asseln sogar die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch er verpasste knapp (50.). Nur wenige Minuten später machte es Torben Wulf besser und erzielte das 2:0 (60.). „Audorf ist eine starke Mannschaft und hat das heute auch gezeigt. Allerdings waren sie zu verspielt und haben zu wenig aus der Überlegenheit gemacht“, so WSV-Trainer Peter Thede. „Mit 31 Punkten stehen wir jetzt gut da. Wenn wir am nächsten Wochenende gegen Rendsburg gewinnen, sollte nichts mehr anbrennen“, so seine Einschätzung.

Tore: 1:0 Asseln (3.), 2:0 Wulf (60.), 2:1 Benjamin Schuster (63.).


SG BSV/EMTV – TSV Karby        2:3 (2:1)
Trotz der erneuten Niederlage gegen einen direkten Mitkonkurrenten kann SG-Trainer Stefan Truelsen viel Positives aus der Partie ziehen. Mit großem Einsatz und guten spielerischen Elementen wusste die Heimmannschaft zu überzeugen. „Wir haben gezeigt, dass wir nicht schlechter sind als die anderen Mannschaften, die unten drin stehen“, so Truelsen. „Der Sieg war unverdient, aber danach fragt am Ende keiner mehr.“ Die Gäste zeigten sich effizienter und machten aus drei Chancen drei Tore und konnten so einen späten aber umso wichtigeren Sieg einfahren.

Tore: 1:0 Mathis Ehrens (10.), 1:1 Tim Pommerening (20.), 2:1 Björn Geng (25.), 2:2 Patrick Jürgensen (48.), 2:3 Pommerening (90.).


Osdorfer SV – Eckernför. SV II  2:1 (1:1)
Die Osdorfer zeigten einmal mehr, dass sie zu Recht so weit oben stehen. Gegen die ESV-Reserve kamen sie zunächst schwer ins Spiel und gingen früh in Rückstand. In der Folge waren sie aber klar die bessere Mannschaften und gewannen am Ende verdient. „Wir haben nach dem Rückstand das Heft in die Hand genommen und verdient gewonnen“, so OSV-Trainer Jens-Uwe Lorenzen. „Die Mannschaft hat im Moment einfach die Lockerheit und kann befreit aufspielen.“ Einziger Wermutstropfen aus OSV-Sicht, ist die unnötige Rote Karte gegen Torjäger Tobias Vossgerau, der nach einer Beleidigung wohl einige Partien zuschauen muss.

Tore: 0:1 Jan-Eric Wechsler (8.), 1:1 Timo Pohl (39.), 2:1 Kai Kober (80.).
Rote Karte: Vossgerau (85., Beleidigung, OSV).


SV Fleckeby – TuS Bargstedt   1:4 (0:1)
Trotz guter erster Halbzeit standen die Fleckebyer am Ende wieder einmal mit leeren Händen da. „Zur Halbzeit müssen wir eigentlich führen. Wir hatten das Spiel im Griff und gute Möglichkeiten zur Führung“, weiß SVF-Coach Christian Jorrens. Doch kurz vor der Pause kam alles anders und die Bargstedter lagen plötzlich durch den überragenden Markus Wieben in Front „Das war der Bruch im Spiel. Danach haben wir stark nachgelassen“, so Jorrens, der mit ansehen musste wie die Gäste nach der Pause innerhalb von nur elf Minuten drei weitere Tore erzielten.

Tore: 0:1, 0:2 Markus Wieben (42., 62.), 0:3 Florian Engbrecht (66.), 0:4 Wieben (73.), 1:4 Henrik Paulsen (90., HE).
Rote Karte: Jan Schell (90., Handspiel, TuS).


VfR Eckernförde – Osterbyer SV    2:4 (0:2)
„Wer seit Wochen so fahrlässig mit den Chancen umgeht, steht völlig zu Recht da unten“, kritisiert VfR-Trainer Arne Witt seine Mannschaft. „Wir machen einfach die klarsten Dinger nicht rein. Ich weiß nicht, ob einige denken, dass wir den Klassenerhalt schon sicher haben.“ Die Eckernförder waren auch gegen die ersatzgeschwächten Osterbyer überlegen, konnten dies aber nur zu selten in Tore ummünzen. „Bis zum Strafraum haben wir gut gespielt. Danach waren wir viel zu hektisch“, so Witt.

Tore: 0:1 Schuster (15.), 0:2 Lasse Retza (42.), 1:2 Jannik Kommorovski (68.), 1:3 Marcel Frahmen (81.), 1:4 Christoph Kommorovski (89., ET), 2:4 Mirko Pergul (90.).


Bor. 93 Rendsburg – 1. FC Schinkel    1:2 (1:1)
Die Rendsburger haben schon im Vorfeld alle Mittel ausgenutzt, um gegen die spielstarken Schinkeler mitzuhalten. Kurzfristig wurde von dem großen A-Platz auf den engen B-Platz gewechselt. „Wir wollten so versuchen die Räume so eng wie möglich zu halten“, erklärt Borussen-Coach Dirk Fischoeder. Mit Erfolg: Nur selten konnten die Gäste ihr Spiel entfalten und kamen gegen die offensiv ausgelegten Rendsburger nur selten zu Möglichkeiten. Am Ende hätte sich die Heimmannschaft sogar einen Punkt verdient gehabt. „Das war für die Moral ganz wichtig, positiv aus diesem Spiel zu gehen“, gibt sich Fischoeder trotz der Niederlage nicht komplett unzufrieden. „Wir haben super gespielt und können jetzt mit mehr Selbstbewusstsein in die kommenden 6-Punkte-Spiele gehen“.

Tore: 1:0 Matthias Homrich (10.), 1:1 Niklas Gillner (12.), 1:2 Martin Iglewski (64.).



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