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20. Oktober 2017 | 13:48 Uhr

„Wir haben jetzt genug Quatsch gemacht“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Regionalliga: VfB-Trainer Skwierczynski will bei Schlusslicht Braunschweig Negativserie beenden

shz.de von
erstellt am 29.Nov.2014 | 08:00 Uhr

Es wird mal wieder Zeit für einen Sieg. In den letzten fünf Partien gelang Fußball-Regionalligist VfB Lübeck kein dreifacher Punktgewinn. Die vier Unentschieden in dieser Zeit konnten das Abrutschen auf Rang 10 nicht verhindern. Am morgigen Sonntag stehen die Grün-Weißen nun beim Tabellenletzten FT Braunschweig, der daheim sieben Spiele in Folge verlor, zuletzt aber einen überraschenden Auswärtssieg in Cloppenburg feierte, in der Pflicht. Wir sprachen mit Trainer Denny Skwierczynski.

Herr Skwierczynski, fünf Spiele ohne Sieg, zuletzt ärgerliche Punktverluste kurz vor Schluss – wie sind Sie in der vergangenen Woche mit der Mannschaft umgegangen?

Skwierczynski: Wir haben sehr intensiv gesprochen. Punktverluste wie am Sonnabend gegen Havelse dürfen nicht passieren. Da hätten wir uns mehr wehren müssen, das wirkte fahrlässig. Ich erwarte, dass alle bereit sind, in solchen Situationen mit allem, was sie haben, den Sieg zu verteidigen. Aber in beiden Strafräumen fehlt uns da die letzte Entschlossenheit. Das haben wir deutlich angesprochen.

Auch in der Tabelle ist das inzwischen zu sehen. Der VfB ist nur noch Zehnter. Wie sehen Sie die derzeitige Situation?

Wir dürfen noch nichts Dramatisches daraus machen. Insgesamt war der überwiegende Teil der Spiele in Ordnung, die Punktausbeute ist für uns als Aufsteiger ordentlich. Aber es ist mehr möglich. Wir haben jetzt genug Quatsch gemacht und müssen zusehen, dass wir auch Punkte holen.

Zumindest ein Sieg aus den beiden abschließenden Spielen in Braunschweig und Goslar soll es also sein?

Das wäre sehr wichtig. Wir wollen, dass die überwiegend guten Leistungen auch im richtigen Licht dastehen. Und da sollten wir nicht mit einer Negativserie in die Winterpause gehen.

Ihr Gegner am Sonntag, die FT Braunschweig, hat zuletzt mal wieder gewonnen. Vor- oder Nachteil für den VfB?

Das kann man so und so sehen. Die werden neues Selbstvertrauen getankt haben, haben den Klassenerhalt sicher noch nicht abgeschrieben. Auf der anderen Seite glaube ich zwar nicht, dass irgend einer unserer Spieler meint, wir könnten eine Partie mit halber Kraft gewinnen. Aber der Sieg der Braunschweiger trägt sicher dazu bei, dass da keiner auf solche Gedanken kommt.

Nach seiner Gelbsperre kehrt Marcello Meyer zurück. Gibt es neue Ausfälle zu beklagen?

Ja, leider. Sascha Steinfeldt hat sich im Training das Knie verdreht. Das sah nicht gut aus, es besteht die Möglichkeit, dass auch das Kreuzband betroffen ist. Wir hoffen aber noch, dass es nicht so schlimm ist. Außerdem ist Christian Rave umgeknickt. Zumindest für das Spiel am Sonntag wird es bei ihm auch nicht reichen.
Anstoß: Sonntag, 14 Uhr (FT-Platz Prinzenpark, Herzogin-Elisabeth-Str. 78, 38104 Braunschweig) – SR: Markus Büsing (Osnabrück) – Beim VfB fehlen: Dümmel (Kreuzbandriss), Bohnsack (Schambeinentzündung), Knechtel (Syndesmosebandriss), Steinfeldt (Knie verdreht), Rave (Sprunggelenk) – Voraussichtliche VfB-Aufstellung: Toboll – Voß, Wehrendt, Marheineke, Sirmais – Theißen, Meyer – Thomas, Wölk, Senger – Richter.

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