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16. Dezember 2017 | 08:47 Uhr

Editorial : Wir bringen das Gute ins Gespräch

vom

Was wäre unser Land ohne den selbstlosen Einsatz von Menschen, die sich in den Dienst einer guten Sache stellen? Die "Helden des Alltags" sollen mit der Aktion "Menschen des Jahres" geehrt werden.

shz.de von
erstellt am 25.Nov.2011 | 10:36 Uhr

Jeder kennt Menschen, die Gutes tun. Die sich für andere einsetzen, die ehrenamtlich anpacken, die stets bereit sind zu helfen, wenn sie gebraucht werden. Es gibt diese Vorbilder in der Nachbarschaft, in Stadt und Land, im Verein, im Unternehmen. Die "Helden des Alltags" leben nicht in fernen Orten, sind nicht durch "Film, Funk und Fernsehen" bekannt, sondern sie sind Menschen aus der Umgebung. Das hohe Lied, das regelmäßig von der Politik oder bei glanzvollen Galaveranstaltungen auf das Ehrenamt und die Zivilgesellschaft gesungen wird, beginnt vor der eigenen Haustür. Was wären unser Land, unsere Städte und Dörfer, unsere Vereine, unsere vielfältigen Einrichtungen im sozialen Bereich, in der Bildung, in der Jugend- oder Familienhilfe ohne den selbstlosen Einsatz von Menschen, die sich in den Dienst einer guten Sache stellen?
Die Aktion "Menschen des Jahres" schaut nicht auf große Namen, richtet den Blick nicht nur auf jene, die schon für manche gute Schlagzeile gesorgt haben. Vielmehr haben zunächst die Lokalredaktionen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages im ganzen Land das Wort. Die Suche nach den "Großen" in der Gesellschaft beginnt im Kleinen. In Kooperation mit der Flensburger Brauerei werden Menschen nominiert, die "vor Ort" in bekannten Initiativen, Vereinen Verbänden oder durch eine vorbildliche Einzeltat bewiesen haben, dass es viel Gemeinsinn im Norden gibt.
Landesweite Endausscheidung
Die Leserinnen und Leser entscheiden, welche Kandidaten der einzelnen Zeitungstitel für die jeweilige Region in die landesweite Endausscheidung gehen. Doch egal, wer schließlich landesweiter Preisträger wird: gewonnen haben alle. Denn am Ende, da sind sich die beiden Partner dieser Initiative sicher, wird der Blick geschärft für das, was viele Menschen in der Gesellschaft uneigennützig leisten. Zum Respekt für diese "guten Geister" kommt der Dank und hoffentlich viel Ansporn, im eigenen, persönlichen Umfeld daran mitzuwirken, dass diese Gesellschaft menschlich bleibt.
Wir freuen uns auf viele beeindruckende Geschichten mit bekannten und neuen Gesichtern und auf eine rege Leser-Beteiligung an den Abstimmungen. Bringen wir das Gute ins Gespräch.

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