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Musik-Streamingdienst : Wer Spotify will, muss Facebook nehmen

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Der Musikdienst Spotify lässt sich nur mit einem Facebook-Account nutzen. Wer kein Mitglied in dem sozialen Netzwerk ist, kann auch kein Spotify-Konto anlegen.

shz.de von
erstellt am 12.Mär.2012 | 06:18 Uhr

Berlin | Außerdem postet der Musikdienst jeden Song, den man hört, automatisch auf der Spotify-Profilseite und öffentlich bei Facebook. Wer das nicht möchte, muss die Einstellungen in der Desktop-Software entsprechend ändern. Alternativ besteht dort auch die Möglichkeit, in eine sogenannte Private Session zu wechseln, während der keine Song-Informationen weitergegeben werden. Diese Einstellung verfällt jedoch beim Abmelden.
Das Spotify-Angebot von 16 Millionen Songs kann in den ersten sechs Monaten nach der Anmeldung ohne Einschränkungen gratis angehört werden. Danach wird die Streamingzeit bislang auf monatlich maximal zehn Stunden begrenzt. Außerdem lassen sich Tracks nicht öfter als fünfmal aufrufen.
Das Gratisangebot ist auf Desktop-Rechner beschränkt und wird durch Werbeeinblendungen unterbrochen. Ohne Einschränkungen und Werbung kostet das Desktop-Angebot fünf Euro im Monat. Wer zehn Euro im Monat zahlt, kann zudem Musik in höherer Qualität (Bitrate von 320 Kbit/s statt 160) streamen und diese auch auf Smartphones hören. Zudem lassen sich auch Songs von der Festplatte in Spotify importieren, die nicht zum Angebot des Dienstes gehören.
Andere Musikstreaming-Anbieter in Deutschland sind Simfy, Napster, Juke, Deezer, Rdio, Musicload Nonstop, Sony Music Unlimited oder iTunes Match.

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