Wer sägte die Bäume in Solitüde ab?

Abgesägte Stämme stören Spaziergänger an der Stadtgrenze.
Abgesägte Stämme stören Spaziergänger an der Stadtgrenze.

shz.de von
17. Dezember 2011, 06:27 Uhr

Flensburg | Wie sich später herausstellte, war der Baum angesägt, der an der Stadtgrenze in Richtung Meierwik quer über dem Weg lag.

Am Dienstagvormittag informierten Mitarbeiter des Technischen Betriebszentrums (TBZ) in Flensburg die Polizei über diese Gefahrenstelle auf dem Wanderweg von Solitüde nach Meierwik.

Bei der weiteren Untersuchung des geschützten Bereichs zwischen dem Pavillon Solitüde und der Stadtgrenze Flensburg fanden die Beamten gleich mehrere Bäume, die abgesägt oder gefällt worden waren. Gerade bei den Stürmen der vergangenen Tage stellten die Stämme eine Gefahr für die Spaziergänger dar. Im Strandbereich wurden an zwei Stellen insgesamt zehn Bäume gefällt, die größtenteils auf städtischem Grund lagen. In einem Fall wird noch geprüft, ob auch ein Privatgrundstück betroffen gewesen ist. Das TBZ Flensburg musste Notfällungen vornehmen, um die Gefahrenstellen zu beseitigen. Anzeigen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Naturschutzgesetz fertigten sie.

Nach Angaben des TBZ soll sich der Tatzeitraum auf die letzen zwei bis drei Wochen eingrenzen lassen. Hinweise zu verdächtigen Personen und Baumarbeiten im Bereich Solitüde erbittet der Umweltschutzbereich der Polizei Flensburg, Telefon 0461-484-0.

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