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Silvester 2015 : Wer kommt für Schäden am Fahrzeug auf?

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Böller und Raketen können Brandspuren auf dem Lack hinterlassen, mutwillig gegen das Auto geschleuderte Sektflaschen die Karosserie oder die Scheiben beschädigen. Im schlimmsten Fall gerät das ganze Fahrzeug in Brand.

Die Knallerei in der Silvesternacht zieht Jung und Alt in ihren Bann: Jährlich geben die Deutschen rund 120 Millionen Euro für Feuerwerkskörper aus, um das neue Jahr laut und bunt zu begrüßen.

So schön das Spektakel auch ist, so ärgerlich kann es für Autobesitzer enden - wenn nämlich Feuerwerkskörper den Wagen beschädigen. Dann stellt sich die Frage: Wer zahlt für in der Silvesternacht entstandene Schäden? Wer haftet bei Vandalismus? Die private Haftpflicht des Verursachers eher nicht, denn der Schuldige lässt sich oft nicht ermitteln. Bleibt also nur die eigene Kfz-Versicherung.

Eine Teilkaskoversicherung sichert den Fahrzeughalter gegen Brand- und Explosionsschäden und Glasbruch ab, erklärt der TÜV Nord. Eine Vollkaskoversicherung bietet zusätzlich Schutz bei Schäden nach Vandalismus oder gegen Beulen auf dem Dach, die durch herabfallende Raketen verursacht wurden.

Der Leistungsumfang ergibt sich immer aus dem zugrunde liegenden Vertrag. Bei beiden Versicherungsvarianten muss der Fahrzeughalter allerdings die laut Vertrag geltende Höhe der Selbstbeteiligung in Kauf nehmen. Ohne Kaskoschutz gibt es gar kein Geld. Und selbst wenn es auf den ersten Blick dramatisch aussieht: Typische Feuerwerksschäden wie Schmauchspuren lassen sich mit einer Lackpolitur und etwas Geschick rückstandsfrei beseitigen.

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erstellt am 29.Dez.2015 | 12:19 Uhr

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