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Weiche ohne Jürgensen und Kirschke ins Landesduell

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 28.Nov.2014 | 15:00 Uhr

Fast alles spricht für den ETSV Weiche vor dem Landesderby am Sonntag (14 Uhr) beim VfR Neumünster. Die Flensburger sind sozusagen die Mannschaft der Stunde in der Fußball-Regionalliga. Mit vier Siegen in Folge und davor einem Remis katapultierte sich das Team von Daniel Jurgeleit aus der gefährdeten Zone bis auf Platz sechs. Der Gegner aus Neumünster wartet dagegen seit dem 3. August auf einen Heimsieg und ist auf einen Abstiegsrang abgerutscht. Zudem hat sich Weiche für den VfR zu einem Angstgegner entwickelt. Von den letzten neun Duellen gewannen die Flensburger sechs, drei Partien endeten Unentschieden. Aber von der Favoritenrolle will Jurgeleit nichts wissen. „Neumünster ist ein unangenehmer Gegner und braucht jeden Punkt“, sagt er. Die Mannschaft von Uwe Erkenbrecher habe zuletzt auswärts in Lübeck (2:1) und Oldenburg (0:0) starke Leistungen gezeigt. Im Hinspiel siegte der ETSV glücklich mit 1:0. „Das Spiel habe ich mir noch einmal auf Video angesehen. Da waren wir viel zu weit weg von den Gegenspielern“, betont Jurgeleit. Aber in der Zwischenzeit hat sich einiges getan. „Wir haben gemeinsam den richtigen Weg eingeschlagen, das ist etwas Besonderes“, erklärt der Flensburger Coach und ergänzt: „Das war ein hartes Stück Arbeit.“ Aber schon gegen Neumünster muss Jurgeleit erneut improvisieren. Florian Kirschke (Grippe) und Christian Jürgensen (fünfte gelbe Karte) fallen aus. Trotzdem ist sich der Trainer sicher, dass die Mannschaft wieder stabil stehen wird. Torhüter Andre Hagge feiert in dieser Saison seine Premiere in der Regionalliga. Wer für Jürgensen aufläuft, ist noch nicht entschieden. Drei Optionen hat der Coach: Ilidio, Len-Aike Strömer oder Jonas Walter. „Einer von den Dreien steht in der Startelf.“ Nach den zuletzt starken Leistungen in Rehden (3:1) und gegen Hannover 96 II (3:0) fordert der 50-jährige Trainer erneut 100 Prozent von seinem Team. „Wir dürfen nicht nachlassen“, erklärt er und blickt auf die letzten beiden Partien vor der Winterpause. Nach dem Neumünster-Spiel kommt noch Spitzenreiter und Überflieger Hamburger SV II nach Flensburg. Aber Jurgeleit ist zuversichtlich, dass sein Team weiter punktet. „Auf den ganz großen Teil der Mannschaft kann ich mich verlassen. Und dass die Spieler mehr wollen, zeigt sich auch im Training.“ Da seien alle voll bei der Sache. Trotz der Erfolgsserie laufe es nicht zu locker.

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