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13. Dezember 2017 | 14:42 Uhr

Wegweisend

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Dennis Schnepel (Mitte) und der Rendsburger TSV haben entscheidende Spiele vor sich.

von
erstellt am 04.Sep.2015 | 19:19 Uhr

Nicht nur für zahlreiche ABC-Schützen begann in dieser Woche der „Ernst des Lebens“. Nach dem erfolgreichen Saisonstart mit drei Siegen und zwei Unentschieden stehen für die Fußballer des Rendsburger TSV entscheidende Wochen an. „Danach werden wir sehen, ob wir wirklich um den Titel mitspielen können“, sagt RTSV-Spielertrainer Dennis Usadel vor dem Kreisderby gegen den Eckernförder SV (heute, 14 Uhr).

Für Usadel gehört die Mannschaft von Stephan Mackeprang zum Kreis der Favoriten. „Das ist ein Mitkonkurrent“, sagt er und schielt mit einem Auge bereits auf die darauffolgende Aufgabe. Eine Woche später geht es zu Inter Türkspor Kiel. Zunächst aber gilt es die Hürde ESV zu nehmen. Auch in Eckernförde befinden sie sich in einer Phase des Umbruchs. Dennoch sagt Usadel: „Sie holen konstant ihre Punkte. Man muss sie immer auf dem Zettel haben.“ Als Garant für diese Beständigkeit nennt er ESV-Abwehrchef Henning Ströh. „Der hält den Laden bei ihnen zusammen.“ Nach einer vergleichbaren Persönlichkeit in seiner Mannschaft sucht Usadel derweil noch. Insbesondere die defensive Stabilität gab bisher Anlass zur Kritik. Mit der Maßnahme, Arend Müller als Partner von Vitalis Stols in die Innenverteidigung zu beordern, scheint er eine Alternative gefunden zu haben, die auch zu einer Dauerlösung werden könnte. Der souveräne 3:0-Erfolg beim SVE Comet Kiel bestätigte den Rendsburger Coach zumindest vorerst. „Das werden wir erst einmal so belassen“, verrät er.

Vor der Defensivreihe wird er auf der Sechser-Position selbst versuchen, das Spiel anzukurbeln – vornehmlich über die Außenpositionen: der zweite große Kritikpunkt Usadels. Immer wieder forderte er ein verstärktes Flügelspiel von seiner Mannschaft ein. Bisher eher mit mäßigem Erfolg. Mit der Rückkehr auf den Hauptplatz im Stadion am Nobiskrug verbindet Usadel die Hoffnung auf Besserung. „Der E-Platz ist doch etwas schmaler. Da war es auch nicht immer ganz einfach.“ Heute dürften sich den Rendsburger Offensivkräften größere Räume auftun. Allen voran Dennis Schnepel sollte davon profitieren. „Mit seiner Schnelligkeit hat er dabei Vorteile“, so Usadel. Wohl nur als Joker wird Thies Kalina fungieren können. Der Mittelfeldspieler war in der vergangenen Woche mit Fieber ans Bett gefesselt.

Mit dem Start in die Saison ist Dennis Usadel auf jeden Fall zufrieden. „Aber wir müssen die Konzentration hochhalten, und zwar in jedem Spiel“, mahnt er. Damit seine Mannschaft auch in zwei Wochen noch behaupten kann, um den Titel mitzuspielen.

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