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21. Oktober 2017 | 14:52 Uhr

„Wahnsinn“ beim BTSV das Wort des Tages

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Büdelsdorfs Trainer Adrian Königsmann wollte unmittelbar nach dem 3:3 (0:2)-Unentschieden beim VfR Laboe zunächst in die Kirche gehen, um sich an höherer Stelle zu bedanken. Seine Mannschaft lag nach 65 Minuten beim Stand von 0:3 bereits mausetot am Boden, ehe eine furiose Aufholjagd in den Schlusssekunden für ein Happy End und für den zweiten Punkt in der noch jungen Saison in der Fußball-Verbandsliga.

„Ich weiß allerdings nicht so recht, ob ich mich über dieses Remis freuen soll, denn wenn wir hier auch nur halbwegs strukturiert aufgetreten wären, hätten wir den VfR in dieser Verfassung schlagen müssen“, lautete Königsmanns zwiespältiger Kommentar. Doch was seine Truppe nach der frühen Kopfballchance für Johannes Kaak (3.) insbesondere im Abwehrverbund ablieferte, durfte man zu recht als vogelwild bezeichnen. Individuelle, haarsträubende Büdelsdorfer Defensiv-Aussetzer (7., 29.), und der Treffer von Laboes Lauritz Neelsen zum 3:0 (63.) sorgten dafür, dass sich die Frage nach dem späteren Sieger eigentlich schon nicht mehr stellte.

Der Coach der Gäste hatte mit Beginn des zweiten Durchgangs jedoch mit Kevin Wardin und Marvin Jessen frische Offensivkräfte gebracht. Eine Entscheidung, die sich zu einhundert Prozent auszahlen sollte: Immer wieder angetrieben von Wardin gelang Knutzen mit einem gefühlvollen und platzierten Schlenzer zunächst das 1:3 (70.), und Jessen stellte in der Nachspielzeit unter Beweis, dass er auch in der Verbandsliga nichts von seiner Torgefährlichkeit eingebüßt hat. Ein Doppelpack in der Nachspielzeit ließ „Wahnsinn“ zum Wort des Tages auf Büdelsdorfer Seite werden.

Büdelsdorfer TSV: Schmidt – Bienwald, Rechner (46. Jessen), Peters, Lipka, – Hesse (46. Wardin), Philippsen, Knutzen, Grbavac (83. Isovic), Henke – Kaak.
SR: Rabe (Pönitz). – Zuschauer: 90.
Tore: 1:0 P. Puls (7.), 2:0 Hegewald (29.), 3:0 Neelsen (63.), 3:1 Knutzen (70.), 3:2, 3:3 Jessen (90.+2, 90.+4)
Gelb-Rote Karte: Lipka (82., wdh. Foulspiel, BTSV).

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